Asset Tracking

65 Prozent der Unternehmen planen bis 2027 den Einsatz von RFID und IoT für Asset Tracking

12 Min
02. Mai 2024
Asset tracking use case

Sie können sich auf Folgendes freuen:

Asset Tracking steht für Effizienz, Transparenz, Werterhaltung, Funktionalität und Sicherheit. Wichtig dabei: die Anbindung an das Internet der Dinge (IoT). Um Betriebsmittel und Vermögenswerte optimal zu nutzen, zu schützen und zu verwalten, werden zukünftig immer häufiger Sensoren oder Tags in Vermögenswerte integriert und kontinuierlich in Echtzeit überwacht. Am Flughafen Istanbul wird z.B. die LoRaWAN-Technologie bereits zur Verfolgung von Gegenständen und Personen im Innen- und Außenbereich eingesetzt.

1. Status Quo

Was ist Asset Tracking?

Der Fachterminus ‚Asset Tracking‘ kann mehreren Themenbereichen zugeordnet werden. Es geht dabei um die Absicherung der digitalisierten Supply Chain, die Kontrolle der Betriebsgüter und um die Sicherstellung der Produktion und aller Prozessschritte. Gebäudemanagement, Flottenmanagement, Bestandskontrolle und -verwaltung, Lagermanagement Ladungsträgermanagement, zu dem das Container Tracking gehört, und Inventarisierung sind Konzepte, die eng mit Asset Tracking verknüpft sind. Diese Beispiele zeigen bereits wie umfangreich ein Asset Tracking System und ein Equipment-Tracking-System aufgebaut sein können.

Das Hauptziel des Asset Trackings besteht darin, den Standort, den Zustand und andere relevante Informationen über Vermögensgüter in Echtzeit oder mit zeitnahen Updates zu verfolgen. Dabei werden Parameter wie Standort, Zustand, Temperatur, Feuchtigkeit, Bewegung und Nutzung erfasst und drahtlos an Netzwerke oder IoT-Plattformen übermittelt. In der Regel kommen dabei Wireless Technologien mit Funksysteme zum Einsatz. Jederzeit lässt sich über ein IoT Asset Mangement System mit entsprechender Asset-Tracking-Software oder Asset-Management-Software überprüfen, an welchem Standort sich welche Güter befinden. Was Ortung anbelangt wird sowohl Indoor Tracking als auch Outdoor Tracking von Assets umgesetzt. Die gesamte Bandbreite von RTLS-Lösungen eignet sich.

Was sind Assets?

Der englische Begriff Asset steht für materielle und bewegliche sowie auch unbeweglichen Sachgüter, Vermögenswerte oder auch Betriebsmittel. Dazu gehören Behälter oder Ladungsträger, aber auch Vermögenswerte, die in die betrieblichen Aktivitäten eines Unternehmens eingebunden sind, um Einnahmen zu generieren. Das können beispielsweise Produktionsanlagen, Maschinen, Werkzeuge, Instrumente, Möbel, Arbeitsmittel, Befestigungsgüter, Arbeitskleidung, Gebäudeinventare wie Feuerlöscher oder auch Lieferfahrzeuge und Roboter sein. Häufig wird daher auch der Begriff ‚Operating Assets’ genutzt.

Ein Fahrstuhl oder Toranlagen können ebenfalls unbewegliche Assets und Betriebsmittel sein. Auch wenn sie fest in ein Gebäude integriert sind, gehören sie zu den materielle Ressourcen. Sie sichern die Betriebsabläufe ab und haben einen wirtschaftlichen Wert. Und genau um diesen Wert geht es. Assets müssen kontrolliert, gesteuert und auch gewartet werden, damit sie ihre Funktion innerhalb der Produktionsabläufe und des Logistikbetriebs wie geplant ausüben können. Dabei spielt es keine Rolle, ob Assets ein integraler Bestandteil der Gebäudeinfrastruktur sind oder zur Produktion und Logistik gehören.

Wireless IoT Technologien und Asset Tracking

  • RFID

    Mittels Radio Frequency Identification (RFID)-Tracking wird ein RFID-Tag mit einer eindeutigen elektronischen Seriennummer an einem Asset angebracht. Ein RFID-Lesegerät verbindet sich mit der Antenne des Tags und liest die gespeicherten Daten aus.

  • LPWAN

    Low Power Wide Area Networks (LPWAN) wie LoRaWAN, NB-IoT, mioty oder Sigfox bieten ebenfalls große Reichweiten und sind für Asset- und Equipment-Tracking im Outdoor Bereich geeignet. Sie ermöglichen die Verfolgung von Assets über große Entfernungen. Das gilt insbesondere für ländliche oder abgelegene Gebieten, in denen keine stabile Mobilfunkabdeckung vorhanden ist.

  • BLE

    Bluetooth Low Energy (BLE) kann zur präzisen Indoor Lokalisierung eingesetzt werden. BLE-Asset-Tracking verbraucht im Vergleich zu herkömmlichem Bluetooth deutlich weniger Energie. Dadurch können BLE-fähige Geräte, wie Beacons oder Tags, über lange Zeiträume betrieben werden, ohne dass häufige Batteriewechsel erforderlich sind.

  • NFC

    Near Field Communication (NFC) ist im Vergleich zu anderen Tracking-Technologien kostengünstig. Da die meisten modernen Smartphones NFC-Technologie unterstützen, können Unternehmen vorhandene Geräte ihrer Mitarbeiter nutzen, um Asset-Daten zu erfassen.

  • UWB

    Asset Tracking mit Ultra Wide Band (UWB)-Tags zur Echtzeitlokalisierung bietet eine hohe Genauigkeit bei der Positionsbestimmung, eine gute Reichweite und Durchdringungsfähigkeit von Hindernissen.

Hardware Integration in Asset Tracking

Ein Asset-Tracking-System erfordert eine geeignete Netzwerk-Infrastruktur, um die Daten zwischen den Tracking-Tags, den Lesegeräten und den zentralen Systemen zu übertragen. Dies kann kabelgebundene oder drahtlose Netzwerke wie WLAN, Mobilfunknetze, Bluetooth oder LoRaWAN umfassen. In den meisten Applikationen wird das Asset Tracking System modular aufgebaut. Durch die Kennzeichnung von Assets mit Tags oder IoT-Sensoren können Daten an stationäre oder mobile Empfänger oder Gateways übertragen werden, die mit dem zugehörigen System kommunizieren. Nach der Interpretation der Informationen, werden die Daten in den meisten Fällen online zur Verfügung gestellt. Alle Daten, die von drahtlosen Netzwerken an das IoT übermittelt werden, können von Analysetools ausgewertet werden.

Für die Integration von Hardware in ein drahtloses Netzwerk ist es ratsam, einen Systemintegrator, ein Systemhaus oder einen Distributor mit einem Proof-of-Concept zu beauftragen. Zum Teil verfügen auch Hersteller selber über weitreichende Integrationskompetenzen, denn sie kennen ihre Produkte und deren Modifikationen am besten. Je nach finanziellen Rahmenbedingungen, der Applikation, den Umfeldbedingungen und der Zielsetzung, kann die Auswahl von Hardware und Technologie sehr unterschiedlich ausfallen. Die Zusammenarbeit mit einem Experten bringt darüber hinaus Licht in Fragen nach rechtlichen Aspekten, Datensicherheit und schwierige Umfeldbedingungen wie Metall oder Betonwände. Zu einem Hardware Konzept können beispielsweise – je nach Applikation – Sensoren, Transponder, Label, Antennen, Gateways, mobile und stationäre Schreib-/ Lesegeräte, Asset Tracking IoT-Scanner, Handhelds, Wireless Label Printer und auch Tunnel-Reader gehören

Was die Bestandsmanagementsoftware anbelangt sind zahlreiche IT-Produkte am Markt verfügbar. Sie variieren je nach je nach den spezifischen Anforderungen der Applikation und dem Budget eines Unternehmens variieren können.

Grundsätzlich ermöglicht die Integration von Asset Tracking mit IT Systemen wie beispielsweise ITSM (IT-Service-Management) oder ITIL (Information Technology Infrastructure Library) die Verwaltung der Assets. Dazu ist es unerlässlich, die individuellen Anforderungen zu berücksichtigen. Dazu gehören Fragen wie: „Welche Art von Assets sollen getrackt werden, welche Informationen werden benötigt? Wie wichtig ist die exakte Standortverfolgung? Sollen die Daten in weitere Systeme integriert werden? Muss die Lösung skalierbar sein?

Zahlen & Fakten

Laut einem Bericht der Marktforschungsplattform „Gitnux“ wurde der Markt für Asset-Tracking-Lösungen im Jahr 2020 auf über 17 Milliarden USD geschätzt. Es wird erwartet, dass diese Zahl bis 2027 auf über 36 Milliarden USD ansteigen wird. 65 Prozent der Unternehmen planen, bis 2027 RFID- und IoT-Technologien für die Nachverfolgung von Vermögenswerten zu implementieren. Schätzungen zufolge werden im Jahr 2024 bereits 35 Millionen Anlagen mit IoT-Lösungen für die Anlagenverfolgung verfolgt.

Dieses Marktwachstum für Asset-Tracking-Lösungen wird durch die rasche Digitalisierung in allen Branchen angetrieben, unter anderem im Gesundheitswesen, in der Industrie und im Einzelhandel. Das Asset Tracking im Retail umfasst beispielsweise die Verfolgung von Kleidungsstücken und Schmuck, aber auch von anderen materiellen Gütern und Betriebsmitteln. Einem Bericht des globalen Anbieters von Markteinblicken und strategischer Business Intelligence „IoT Analytics“ zufolge gab es 2022 weltweit über 14 Milliarden IoT-Verbindungen. 31 Prozent dieser Verbindungen sind Wi-Fi-basiert. 27 Prozent dieser Verbindungen basieren auf der BLE-Technologie. Es wird vorhergesagt, dass die Zahl der weltweiten IoT-Verbindungen bis 2027 auf über 29 Milliarden ansteigen wird.

2. In der Praxis

Asset Tracking in der Praxis

Der Schutz der Vermögensgüter ist essenziell für den Erfolg eines Unternehmens. Fazit: Alle Betriebsabläufe müssen so effizient und gleichzeitig kostengünstig wie möglich sein. Der Einsatz von Tracking Systemen kann diese Ziele unterstützen. Was aber ist zu beachten bei der Entscheidung für ein Tracking System? Zuallererst gilt es, die Zielsetzung klar abzustecken. Was soll in welchem Umfang wie exakt getrackt werden und wie könnte eine weitere Ausbaustufe aussehen? Daraus ergibt sich, welche Daten ausgewertet werden sollen. Relevante Asset Daten wie Standort, Zustand, Wartungshistorie und Wert gehören dazu. Eine Bestandsaufnahmen der Assets ist unerlässlich. Dann sollten Prioritäten gesetzt werden: welche Assets sind die relevantesten für den Geschäftsbetrieb?

Im nächsten Schritt gilt es zu klären, ob kontaktlose Technologien wie RFID, BLE, LPWAN, UWB oder Global Positioning System (GPS) eingesetzt werden. Auch die Fragen nach der Asset Management Software und Datenmanagement muss getroffen werden. Die Auswahl der geeigneten Technologie hängt von den spezifischen Anforderungen und dem Budget ab. Zum Finale der Tracking Lösung gehören die Sowohl Compliance-Anforderungen und das Thema Datensicherheit. Nach der Inbetriebnahme ist es ratsam regelmäßige Audits durchzuführen, um Verbesserungspotenziale zu ermitteln. Die folgenden Success Stories zeigen beispielhaft, welche Lösungen möglich sind.

Asset Tracking am Istanbul Grand Airport

Istanbul Airport verwendet ein komplexes LoRaWAN-Netzwerk parallel zu IT-Netzwerken für Asset-Tracking. Zu diesem LoRaWAN-Netz gehören Nodes, Module, Gateways und Sensoren. Im Jahr 2020 waren 6.000 LoRaWAN-Module im Einsatz, mit 5.500 WiFi-Access-Points im gesamten Flughafen. 107 IoT-Gateways wurden installiert, um Informationen über die gesamte Flughafeninfrastruktur zu erfassen.

Für die Kommunikation zwischen den Gateways und den Servern wird ein lokales ICT-Netzwerk verwendet. Fahrzeuge, Waren und Geräte werden über Sensoren lokalisiert. Drahtlose Sensoren werden zur Verwaltung von Assets außerhalb des Hauptgebäudes des Flughafens eingesetzt. GPS- und LoRaWAN-Systeme dienen dazu, Objekte außerhalb des Flughafens zu verfolgen. Zur Verfolgung von Personen und Gegenständen wie Rollstühlen innerhalb des Gebäudes werden LoRaWAN-Beacons verwendet.

„Während der Bauzeit des Flughafens Istanbul wurde ein flächendeckendes LoRa-Netzwerk errichtet. Das Netzwerk unterstützt zahlreiche Prozesse im Asset- und Instandhaltungsmanagement. Wir nutzen 107 LoRa IoT-Gateways, um den gesamten Flughafen in Istanbul inklusive der Terminalgebäude, dem Außenbereich und allen weiteren Gebäuden, abzudecken. “

Bilal Yildiz

Electronic Systems Manager, İstanbul Airport

Logo IGA Istanbul Airport

Tracking der Arbeitskleidung im Norland Hospital

Das Nordland Hospital in Norwegen hat im Jahr 2021 eine zentrale Raumlösung von Deister Electronic für das Wäschemanagement mit einem RFID-basierten Zugangs- und Identifikationssystem installiert. Ziel ist es, sicher zu stellen, dass das Personal mit ausreichend sauberer Arbeitskleidung versorgt wird. Das Krankenhaus verfügt über 30.000 Stück unpersonalisierter Arbeitskleidung. Auf jedem dieser Kleidungsstücke ist ein Knopf großer UHF-RFID-Chip aufgenäht, der über 200 Waschgänge übersteht. Die Asset-Tracking-Lösung im Krankenhaus für Wäsche funktioniert wie ein begehbarer Kleiderschrank. Jeder Mitarbeiter darf bis zu 6 Wäschestücke entnehmen.

Ausgeliehene Wäschestücke müssen zurückgegeben werden, bevor neue entnommen werden können. Die Rückgabe der Wäsche erfolgt über Rückgabeschränke. Der Schwerpunkt der Raumlösung liegt in der schnellen und automatisierten Erfassung von Mitarbeitern und Kleidung, um Wartezeiten zu vermeiden. Das Ergebnis: Der Textilabfall konnte um 70 Prozent reduziert werden. Mit der neuen Textilmanagementlösung steht nun rund um die Uhr ausreichend saubere Wäsche zur Verfügung. Es sind 20.000 Stück weniger Mietwäsche im Umlauf, was bei einer Mietdauer von 5-10 Jahren zu einer Kosteneinsparung von 175.000 Euro führt.

„Die neue RFID-basierte Wäschelösung kommt allen zu Gute: den Patienten, den Mitarbeitern, der Hygiene, der Umwelt und – durch die Reduktion der Kosten – auch dem Management der Klinik.“

Vibeke Mikalsen

Head of Operations, Nordlandssykehuset

Logo Nordlandssykehuset

Asset-Tracking bei Stadium

Um die Transparenz und Effizienz bei der Nachverfolgung von Waren zu erhöhen, hat der Sportbekleidungshändler Stadium eine UHF-RFID-Lösung eingeführt. UHF-RFID-Etiketten von SML RFID mit einer Größe von 4 x 6 Zentimetern werden direkt während der Produktion an den Waren angebracht. Die etikettierten Waren und die Waren von Drittanbietern werden dann versandt und zum Zentrallager in Norrköping, Schweden, transportiert. Nach der Ankunft werden die Artikel durch einen von vier RFID-Tunneln geleitet. Dort findet eine Massenerfassung statt. Artikel mit RFID-Etiketten gehen direkt zur Kommissionierung.

Artikel ohne RFID-Transponder werden zu einer RFID-Druckstation transportiert. Jedes Distributionszentrum verfügt über fünf RFID-Drucker, die nicht etikettierte Waren mit einem RFID-Tag versehen. Die neu etikettierten Waren werden dann in das Lager gebracht. RFID-Handhelds werden eingesetzt, um Produkte in den Filialen schnell und genau zu lokalisieren. Verkaufte Produkte werden sofort auf eine Nachschubliste gesetzt. Eine Echtzeit-Überwachung der Produkte zur Sicherstellung eines rechtzeitigen Nachschubs ist somit möglich. Das Ergebnis: Erhöhte Kundenzufriedenheit.

„Für Stadium funktioniert die RFID-Technologie wie ein Innovationsmotor. Wir werden das geplante neue Distributionslager vollständig automatisieren und wollen die Supply Chain mit RFID weiter optimieren. Außerdem wird diskutiert, wie Stadium RFID gemeinsam mit KI oder NFC nutzen kann, um die Customer Journey zu optimieren. Das sind, genauso wie sechs neue skandinavische Filialen in 2022, konkrete Zukunftsplanungen.“

Johan Stenström

Supply Chain Developer and Project Manager, Stadium

Logo Stadium

Weitere Stories über Asset Tracking

3. Panorama

Risikobewertung und Instandhaltung mit APM

APM (Asset Performance Management) bedeutet datengesteuert und proaktiv an die Verwaltung von Assets heran zu gehen. Es geht dabei nicht nur um den Ausfall eines Wegfass, sondern um die Analyse warum dieses Asset ungeplant nicht mehr einsetzbar oder auch auffindbar ist. Wenn das ‚Warum‘ bekannt ist, lassen sich Entscheidungen treffen, die ähnliche Situationen zukünftig ausschließen und damit das Risiko für kritische Betriebsprozesse reduzieren.

APM umfasst die Analyse von Betriebsdaten, um die Leistung von Anlagen zu bewerten und zu optimieren. Dies kann die Identifizierung von Engpässen, ineffizienten Prozessen oder Verbesserungspotenzialen ermöglichen, um die Gesamteffizienz und Rentabilität zu steigern. Verkürzt gesagt ist APM eine Strategie, die die Leistungen von Anlagen und Prozessen erhöht indem Risiken minimiert werden. Neben der Risikobewertung gehören auch die Diagnose und die Predictive Maintenance zu AMP, um ungeplante Ausfallzeiten reduzieren.

Vorteile von Asset Tracking und IoT?

Die Rentabilität und Qualität der betrieblichen Leistungen sind die größten Vorteile von Asset Tracking. Insbesondere wenn die Asset Tracking Lösung eine IoT Lösung darstellt und damit den Anforderungen der Digitalisierung entspricht. Weitere Vorteile sind die Optimierung der Ressourcennutzung, die Verbesserung der Instandhaltung, die Diebstahl- und Verlustprävention durch Lösungen wie RFID-Diebstahlschutz, die Nutzung von Echtzeitdaten zur Ressourcenplanung, die Erfüllung von Compliance-Anforderungen sowie die Einhaltung von ökologischen Auflagen.

Insgesamt erhöht sich die Resilienz des Unternehmens indem die Betriebsanläufe performanter laufen, die Supply Chain belastbarer ist und die Vermögensgüter langlebiger sind.

Vorteile von Wireless IoT

  • Echtzeitlokalisierung
  • Punktgenau Lieferung
  • Ressourcenplanung
  • Reduzierung Leerfahrten
  • Poollösung

Spezialisierte Partner für Asset-Tracking-Lösungen

Stolpersteine beim Asset Management

Obwohl Asset Tracking viele Vorteile bietet, sind auch einige Herausforderungen damit verbunden. In aller erster Linie sind es die Assets selber, die Herausforderungen darstellen können. In den meisten Fällen sind Assets sehr unterschiedlich. Von beweglichen Gütern wie Möbel über große Anlagen bis hin zu einer Palette oder einem Flurförderzeug. Dementsprechend fällt auch die Wahl für die Kennzeichnungslösung nicht immer leicht. Verschiedene Arten von Assets erfordern unterschiedliche Tracking-Methoden und -Technologien.

Da auch die Investition in Hardware und Software für ein komplexes System durchaus Kosten erzeugen kann, ist es ratsam mit einem Experten zusammen zu arbeiten und alle Herausforderungen vorab zu klären. Zu den Kosten zählen die Anschaffung von Hardware, Software und Schulung des Personals sowie die Integrationskosten. Die langfristigen Vorteile rechtfertigen diese Kosten in fast allen Fällen.

Die Faktoren Datensicherheit und Datenschutz gehören von Anfang an zum Proof of Concept dazu. Sensible Daten müssen jederzeit geschützt sein.

Soll das neue Asset Tracking System in ein bestehendes System integriert werden, müssen verschiedener Abteilungen einbezogen werden, um die nahtlose Integration zu ermöglichen. Falls von vornherein die Skalierbarkeit der Asset-Tracking-Lösungen möglich sein soll, da sich der permanente Inventur ständig ändert, hat diese Anforderung ebenfalls Auswirkungen. Das System muss in der Lage sein, mit dem Wachstum des Unternehmens Schritt zu halten und sich an neue Anforderungen anzupassen.

Ausblick – Next-Level Asset Tracking

Wie wird sich das Asset Tracking in Zukunft entwickeln? Aufkommende Trends wie Blockchain und KI in Unternehmen, Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR) und die Optimierung der Batterietechnologie werden das Asset Tracking in Zukunft effizienter und bequemer machen.

Blockchain und KI

Noch immer ist Blockchain ein Buzzword. Nur wenige bekannte Umsetzungen setzen auf Blockchain im Asset Tracking. Dennoch kann dieser Ansatz Transparenz, Sicherheit und Nachverfolgbarkeit von Vermögensgütern verbessern. Durch die Verwendung von dezentralen und unveränderlichen Datenbanken können Unternehmen sicherstellen, dass Asset-Tracking-Daten sicher sind. Auf dem Vormarsch sind Asset Tracking Lösungen, die via künstlicher Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen große Mengen von Asset-Tracking-Daten analysieren, Muster erkennen, Vorhersagen treffen und automatisierte Entscheidungen treffen.

Das klingt futuristisch ist aber die Zukunft von Asset Tracking. Gesicherte Diagnosen und Risikoberwertungen können Unternehmen dabei unterstützen, die Effizienz aller Betriebsabläufe aktiv und vorausschauend zu verbessern und Probleme wie Wartungsbedarf oder Diebstahl frühzeitig zu erkennen.

Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR)

Zum Stichwort Wartung gehört Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR). AR- und VR-Technologien können bei der visuellen Darstellung von Asset-Tracking-Daten und bei der Schulung von Mitarbeitern für die Remote-Wartung und Inspektion von Vermögenswerten Zeit und Kosten einsparen. Sie ermöglichen es den Benutzern, Informationen zu visualisieren und direkt zu interagieren.

Batterietechnologie

Auf einem ganz anderen Sektor gewinnt das Asset Tracking ebenfalls an Fahrt. Es geht dabei um die stetige Optimierung von Batterietechnologie. Die Entwicklung von leistungsfähigeren und langlebigeren Batterien ermöglicht den Einsatz von Asset-Tracking-Geräten an Orten, an denen der Zugang zu Strom aus bautechnischen Gründen begrenzt ist. Diese leistungsstarken Batterien bieten längere Akkulaufzeit und damit auch die kontinuierliche Überwachung von Assets.

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