RFID-Wäscherei

RFID optimiert und automatisiert das Wäschemanagement

13 Min
27. Juni 2024
Laundry use case

Sie können sich auf Folgendes freuen:

Viele industrielle Wäschereien, öffentliche Einrichtungen und Anlagen auf der ganzen Welt nutzen RFID für die Identifizierung, Verwaltung und Verfolgung von Wäsche. Das Wäschemanagement ist heute industriell und weitgehend automatisiert. Das Stichwort: RFID-Wäscherei. Wie? Eine französische Großwäscherei nutzt eine RFID-Lösung, um alle 60.000 im Umlauf befindlichen Wäschestücke zu verwalten. Mit einem RFID-Schranksystem kann das Krankenhauspersonal rund um die Uhr mit sauberer Arbeitskleidung versorgt werden. Diese Beispiele zeigen, wie RFID zur Optimierung der Wäscheflüsse eingesetzt wird.

1. Status Quo

Was ist Wäschemanagement?

Entscheidend für den Erfolg von Wäschereibetrieben ist eine effiziente Verwaltung aller Wäscheprozesse. Auch die Automatisierung ist wichtig, insbesondere für Großwäschereien. Dadurch wird der Kundenservice verbessert, was wiederum die Kundenzufriedenheit erhöht. Das gilt nicht nur für Wäschereibetriebe, sondern auch für Orte, an denen große Mengen an Textilien gereinigt und verwaltet werden müssen. Dazu gehören Hotels, Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser und Kliniken, Pflegeheime, Fabriken, Restaurants und Reinigungsunternehmen.

Das Wäschereimanagement, im Englischen „Laundry Management“ genannt, umfasst die Aufgaben und Prozesse, die eine effiziente Reinigung, Pflege und Verwaltung von Textilien sowie deren rechtzeitige Rückgabe an ihren Bestimmungsort gewährleisten sollen. Zu den wichtigsten Bestandteilen gehören das Sammeln und Sortieren von Textilien nach Art, Farbe und Verschmutzungsgrad, der Wasch- und Reinigungsprozess, der eine Vorbehandlung, geeignete Waschzyklen und spezielle Reinigungsmethoden für empfindliche Artikel umfasst, sowie das Trocknen, entweder durch Maschinentrockner oder durch Lufttrocknung für empfindliche Textilien. Hinzu kommen das Bügeln und Falten, um sicherzustellen, dass die Textilien glatt und vorzeigbar sind, sowie die Reparatur und Pflege beschädigter Artikel, um deren Lebensdauer zu verlängern. Zu einem effektiven Wäschereimanagement gehören auch die Verpackung und der Transport, die Bestandsverwaltung und regelmäßige Kontrollen zur Aufrechterhaltung der Qualitätsstandards. Das sind die wichtigsten Wäschereiprozesse, die in gewerblichen und industriellen Wäschereien ablaufen.

Diese Wäschereien bieten auch Textil- und Wäschereidienstleistungen für Handels- oder Industrieunternehmen an. Ein Beispiel für einen Textilservice ist die Bereitstellung von Mietberufskleidung oder Mietwäsche. Um sicherzustellen, dass alle Wäschestücke im Kreislauf der Wäsche von und zu verschiedenen Standorten bleiben, müssen Wäschereien in der Lage sein, jedes einzelne Wäschestück jederzeit und an jedem Ort effektiv und genau zu verfolgen. In den meisten Fällen wird die RFID-Technologie zur Wäschekennzeichnung und -verfolgung eingesetzt.

Wie kann das Wäschemanagement optimiert und automatisiert werden?

Durch die Integration moderner Technologien lässt sich das Wäschemanagement optimieren und stärker automatisieren. Eine Schlüsseltechnologie ist die Radiofrequenz-Identifikation (RFID). RFID-Etiketten werden an Textilien angebracht und ermöglichen eine präzise Verfolgung und automatische Sortierung während des gesamten Wäscheprozesses.

Moderne Wasch- und Trocknungssysteme, die mit Sensoren und programmierbaren Steuerungen ausgestattet sind, optimieren die Ressourcennutzung und erhöhen die Langlebigkeit der Textilien. IoT-Sensoren bieten die Möglichkeit zur Echtzeitüberwachung der Maschinenleistung und des Energieverbrauchs. Dadurch werden Predictive Maintenance und Effizienzsteigerungen ermöglicht.

Spezialisierte Wäschereiverwaltungssoftware zentralisiert die Bestandsverwaltung, die Planung von Waschzyklen und die Auftragsverfolgung, wobei häufig Daten von RFID- und IoT-Geräten für eine umfassende Kontrolle integriert werden. Automatisierte Sortier- und Faltmaschinen rationalisieren den Prozess, reduzieren die manuelle Arbeit und gewährleisten eine gleichbleibende Qualität.

Die Robotik automatisiert die Handhabung von Textilien weiter und erhöht die Geschwindigkeit und Präzision. Energie- und Wassermanagementsysteme überwachen und optimieren den Ressourcenverbrauch und fördern so die Nachhaltigkeit. Cloud Computing und Datenanalyse erleichtern die Erfassung und Analyse großer Datensätze, um betriebliche Entscheidungen zu verbessern. Mobile Apps ermöglichen den Echtzeit-Zugang zu Wäschereimanagementsystemen und bieten Flexibilität und Koordination.

Moderne Softwarelösungen und IoT-Integration verbessern die Effizienz und Kontrolle der Wäschereiprozesse, senken die Kosten und verbessern die Servicequalität im Wäschereimanagement. Aus diesem Grund ist das Wäschereimanagement eine wichtige Funktion in Branchen wie dem Gastgewerbe, dem Gesundheitswesen und der Fertigung.
In der Gesundheitsbranche können beispielsweise RFID-Raumlösungen oder RFID-Schranklösungen eingesetzt werden, um den Wäschefluss in Krankenhäusern oder Gesundheitseinrichtungen zu steuern. Das Personal wird rund um die Uhr mit sauberer Arbeitskleidung versorgt.

In den Haushalten von heute ermöglichen intelligente Waschmaschinen und Trockner die Fernüberwachung und -steuerung der Wäsche über BLE- und Wi-Fi- Konnektivität.

Wireless IoT Technologien und Wäscherei

  • RFID

    Radio Frequency Identification (RFID)-Etiketten können an Wäschestücken angebracht werden. Wireless-RFID-Reader werden verwendet, um die Daten von diesen Etiketten zu erfassen.

  • Sensorik

    Drahtlose Sensoren können zur Erfassung von Daten wie Wasserstand, Temperatur und Beladung in Waschmaschinen verwendet werden.

  • WLAN

    Wi-Fi-fähige Waschmaschinen und Trockner können über eine Smartphone-App ferngesteuert und überwacht werden.

  • BLE

    Bluetooth Low Energy (BLE)-fähige Waschmaschinen und Trockner können auch über eine Smartphone-App ferngesteuert und überwacht werden. Auf dem Smartphone muss Bluetooth aktiviert sein.

Produkte für die Wäschebranche

RFID-basierte Wäschereimanagementlösungen werden zunehmend von industriellen Wäschereien eingesetzt. UHF-RFID-Etiketten und -Transponder für Wäsche sind speziell dafür ausgelegt, den rauen Bedingungen in industriellen Wäschereien standzuhalten. Diese Etiketten werden entweder durch Heißsiegelung oder durch Nähen an jedem Kleidungsstück angebracht. Die Wäschestücke können auch während der Produktion mit RFID-Garn versehen worden sein. Die RFID-Tags werden von fest installierten oder tragbaren Lesegeräten gelesen. Zur Verwaltung der von den Lesegeräten erfassten Daten wird eine RFID-Software verwendet.

Hotels und Krankenhäuser beginnen, RFID-Schrank- und RFID-Raumlösungen zur Verwaltung der Wäsche vor Ort einzusetzen. Diese Lösungen umfassen in der Regel einen RFID-Mitarbeiterausweis oder -ausweis, RFID-Tore, -Portale oder -Türen, die mit RFID-Lesegeräten ausgestattet sind, einen RFID-fähigen Rückgabeschrank sowie ein zentrales Wäschemanagementsystem und eine Software zur Verwaltung der Daten.

Intelligente Waschmaschinen sind vernetzte Geräte, die IoT-Sensoren und Gateways nutzen. Das IoT-Gateway ist ein zentraler Knotenpunkt für IoT-Geräte und verbindet sie mit der Cloud und untereinander. Das Gateway verfügt über eine Datenverarbeitungsplattform, die die Verwaltung von Daten, Geräten, Sicherheit und Kommunikation über eine Anwendung ermöglicht. Last-, Temperatur- und Wasserstandssensoren in der Waschmaschine sammeln Daten über den Waschprozess. Diese werden dann an das IoT-Gateway übertragen. Über eine BLE- oder Wi-Fi-Verbindung ermöglicht das IoT-Gateway die Kommunikation zwischen der Waschmaschine und dem Smartphone des Benutzers. Der Benutzer kann den Waschvorgang über diese App aus der Ferne verwalten und überwachen.

Fakten & Zahlen

Automatisierung und die Integration der richtigen IoT-Hardware und -Software sind entscheidend für ein effizientes Wäschemanagement. Das kann zu zahlreichen Vorteilen führen. Laut einem Bericht der Marktforschungsplattform „Gitnux“ machen die Arbeitskosten 40 bis 50 Prozent der gesamten Betriebskosten von Textilserviceunternehmen aus. Um die Arbeitskosten zu senken, können Wäschereibetriebe in automatisierte Wäschereimaschinen und Wäschereimanagement-Software investieren. Bei der Wäscherei Neutripuro – Lavagens Industriais in Portugal konnte der Zählvorgang für Hunderte von Wäschestücken von 20 Minuten auf eine Minute reduziert werden.

2. In der Praxis

Erfolgreiche Beispiele für RFID in der Wäschereibranche

Gibt es Beispiele für den Einsatz drahtloser IoT-Technologien in der Wäschereibranche? Ja! Nahezu alle Wirtschaftszweige nutzen die Dienste von Großwäschereien: Hotels, Krankenhäuser, Forschungsinstitute, Rettungsstationen, Unternehmen der Lebensmittelindustrie oder Autowerkstätten. Auch Textilien wie Schmutzfangmatten, die in Behörden, Supermärkten und Bürogebäuden zur Reinigung eingesetzt werden, müssen gewaschen werden. Unzählige Textilien sind jeden Tag im Umlauf. Die Transparenz in der Wäschelieferkette ist entscheidend für die Optimierung der Logistikprozesse.

Es gibt zahlreiche RFID-basierte Lösungen, um Mitarbeiter rund um die Uhr ohne Wartezeiten mit Arbeitskleidung zu versorgen. Je nach Bedarf werden Schrank-, Raum- oder Automatenlösungen eingesetzt. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Komfort für den Nutzer. Es ist ein absolutes No-Go, wenn ein Mitarbeiter zu Beginn seiner Schicht 15 Minuten oder länger auf seine Kleidung warten muss. Gleichzeitig schafft der Einsatz von RFID Transparenz und sorgt für optimiertes Management, Schwundreduzierung, Bestandsminimierung und erhöhte Verfügbarkeit.
IoT-Sensoren können zur Überwachung von Vibrationen, Temperatur und Energieverbrauch eingesetzt werden, um eine vorausschauende Wartung von industriellen Wäschereianlagen zu ermöglichen. Diese Sensoren werden auch für die Steuerung und Überwachung von Waschprozessen in Haushaltswaschmaschinen verwendet.

Entdecken Sie in den folgenden Beispielen, wie IoT-Technologien Vorteile durch die Digitalisierung der Wäschelogistik in der Industrie und im Gesundheitswesen bieten.

Wäschemanagement beim Deutsche Rote Kreuz

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK), einer der größten Wohlfahrtsverbände in Deutschland, setzt in Schwenningen ein RFID-Schranksystem von Deister Electronic ein, um die Arbeitskleidung der Mitarbeiter zu verwalten. Über 300 Kleidungsstücke werden von einem Textildienstleister mit einem RFID-Wäschetag versehen. Alle gekennzeichneten Kleidungsstücke werden in der Verwaltungssoftware des DRK erfasst und in vier Schränken gelagert. Um die Arbeitskleidung aus dem Schrank zu entnehmen, wird eine RFID-fähige Mitgliedskarte an ein in der Schranktür installiertes RFID-Lesegerät gehalten, um sie digital zu identifizieren. Die Entnahme der einzelnen Arbeitskleidung wird in der Verwaltungssoftware registriert. Ein RFID-fähiger Rückgabeschrank registriert die Rückgabe jedes einzelnen gebrauchten Kleidungsstücks.

Wäschemanagement bei Les Lavandières de Provence

Die französische Großwäscherei Les Lavandières de Provence setzt eine RFID-basierte Lösung zur Verwaltung aller Wäschestücke ein. 60.000 Wäschestücke wurden mit LinTRAK-RFID-Tags von HID ausgestattet. Diese Tags enthalten eindeutige IDs, die Informationen über jedes Wäschestück enthalten, wie z. B. die Art der Wäsche, das Alter oder die Farbe. Die Wäschestücke werden im Bereich des Wareneingangs verfolgt. Wäschewagen und -trolleys sind mit RFID-Tags ausgestattet. Die Wagen durchlaufen ein RFID-Transitportal. Die Wäschemanagement-Plattform Acuity dokumentiert, wie viele Textilien in die Wäscherei gelangen.

Im Sortierbereich werden RFID-Scanner eingesetzt, um Qualitätskontrollen durchzuführen und die Wäsche zu zählen. Alle paar Sekunden können mehrere hundert Artikel gezählt werden. Die saubere Wäsche wird auf RFID-fähige Wagen gelegt und durch die RFID-Transitportportale geschoben, um an die Kunden versandt zu werden. Die Acuity-Plattform bietet einen Überblick über die Bewegungen des Wäschebestands.

Teaser: Les Lavandières de Provence - Wäschereimanagement mit UHF RFID und CLOUD SERVICES
Wäschemanagement mit UHF-RFID und Cloud-Diensten

„Die RFID-Lösung ist nahtlos in unsere Wäschereiprozesse integriert und bietet vollständige Transparenz über den Wäschebestand und die Kundentransaktionen. Zuverlässige und klare Informationen bedeuten Transparenz zwischen uns und unseren Kunden.“

Laurence Hakimi

General Manager, Les Lavandières de Provence

Logo Les Lavandières de Provence

Bestandsverwaltung der Wäsche bei Neutripuro

Das Wäschereiunternehmen Neutripuro – Lavagens Industriais in Portugal setzt RFID für die Wäscheverwaltung ein. Hier werden täglich zwischen vier und fünf Tonnen Wäsche auf einer Fläche von 700 Quadratmetern verarbeitet. 30.000 Mietwäschestücke wurden mit UHF-RFID-Tags von Axem Technology ausgestattet. Die Wäsche wird direkt bei den Kunden abgeholt und über Rollwagen zum Eingang von Neutripuro transportiert. Hier wird der Bestand mit einem RFID-Handheld oder über einen speziellen Schrank, der mit einem RFID-Portal und zwei UHF-RFID-Antennen ausgestattet ist, gezählt. Alle Wäschestücke werden erfasst und registriert. Täglich werden 50 Wäschewagen mit jeweils 100-200 Wäschestücken gezählt. Durch RFID konnte der Zählvorgang von 15-20 Minuten auf 30 Sekunden bis 1 Minute reduziert werden. Die RFID-Lösung bietet einen klaren Überblick über den Wäschebestand vor Ort.

3. Panorama

Die Zukunft mit intelligenter Wäsche

Die Wäschereibranche wird immer benutzer- oder kundenorientierter.

Smartphones werden die Wäschereibranche in Zukunft maßgeblich mitgestalten. Immer mehr Unternehmen und Wäschereien werden speziell entwickelte Wäscherei-Apps nutzen, um Wäschereiprozesse und -abläufe aus der Ferne zu überwachen und zu steuern. Auch als kontaktloses Bezahlverfahren für Waschsalons werden Smartphones zunehmend eingesetzt.

Wäscherei-Apps können KI-Algorithmen nutzen, um das Kundenerlebnis zu verbessern. Diese Apps ermöglichen es den Nutzern, die Verfügbarkeit von Maschinen zu prüfen und Waschprogramme auszuwählen. Für Wäschereibetriebe kann KI genutzt werden, um den Auftragsfortschritt zu verfolgen, und die Kunden können über Updates benachrichtigt werden. KI-Algorithmen können sogar maßgeschneiderte Waschprogramme auf der Grundlage früherer Nutzerentscheidungen empfehlen.

Auch die Wäsche wird in Zukunft immer nachhaltiger werden. Durch die Integration von KI in moderne Waschmaschinen werden die Ressourcen effizienter verwaltet. Für jede Ladung wird die optimale Menge an Waschmittel und Wasser ermittelt. Das minimiert den Abfall, schont die Ressourcen und senkt die Kosten. Cloud-basierte Systeme und umfassende Datenanalysen werden zunehmend genutzt, um Prozesse kontinuierlich zu verbessern.

Die Vorteile von Wireless IoT in der Wäschereibranche

Die Integration von Wireless IoT in das Wäschereimanagement bietet zahlreiche Vorteile. Dazu gehören die Steigerung der Effizienz, die Überwachung und die Steuerung von Prozessen. Echtzeitüberwachung und Datenerfassung ermöglichen eine sofortige Reaktion auf Probleme, wodurch Ausfallzeiten reduziert und der Betrieb optimiert wird. Die Zustandsüberwachung von Wäschereimaschinen ist ebenfalls für eine vorausschauende Wartung erforderlich, um unerwartete Ausfälle zu minimieren und die Lebensdauer der Geräte zu verlängern.

Die Bestandsverwaltung wird durch die präzise Verfolgung von Textilien mit RFID optimiert, wodurch Verluste verringert und die Verfügbarkeit sichergestellt werden. IoT-Sensoren und -Geräte optimieren den Wasser- und Energieverbrauch, was zu Kosteneinsparungen und nachhaltigen Praktiken führt. Die Integration von IoT-Plattformen in Wäschereimanagementsysteme steigert die betriebliche Effizienz und das Kundenerlebnis. IoT-Plattformen bieten den Benutzern einen umfassenden Überblick über die Wäschedaten in einem Netzwerk von Waschmaschinen. Informationen wie die Anzahl der bearbeiteten Waschladungen, die Menge der verwendeten Chemikalien und des verbrauchten Wassers sowie die Erkennung abnormaler Zustände und des Wartungsbedarfs werden auf einem Dashboard sichtbar gemacht.

Eine datengesteuerte Entscheidungsfindung, die durch eine umfassende Datenerfassung und -analyse erleichtert wird, verbessert die Effizienz und Servicequalität weiter. Die Flexibilität und Skalierbarkeit von Wireless-IoT-Systemen ermöglicht eine einfache Erweiterung und Anpassung an sich ändernde Anforderungen.

Waschsalons können die IoT-Technologie auf diese Weise nutzen, um intelligent zu werden. Geolokalisierungstechnologien können die Paarung von Kunden und Maschinen optimieren. Waschmaschinen und Trockner können online gebucht werden. Verbraucher, die das IoT nutzen, können auch sofortige Updates über die Verfügbarkeit von Waschmaschinen erhalten. Kontaktlose Zahlungssysteme für Waschsalons können ebenfalls mit drahtlosen IoT-Technologien eingerichtet werden.

Insgesamt führt die Integration des drahtlosen IoT zu erheblichen Kosteneinsparungen, verbesserter Rentabilität und einem effizienteren und kundenfreundlicheren Wäschereibetrieb.

Vorteile von Wireless IoT

  • Überwachung des Energie- und Wasserverbrauchs zur Kostensenkung
  • Fernüberwachung von Wäschereiprozessen
  • Verbesserte Sichtbarkeit und Transparenz der Vermögenswerte
  • Verkürzte Inventurzählzeiten
  • Ermöglicht eine vorausschauende Wartung und reduziert Maschinenstillstandszeiten

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Herausforderungen des IoT in der Wäscherei

Um drahtlose IoT-Geräte für Wäschereianwendungen einsetzen zu können, ist es wichtig, die damit verbundenen Herausforderungen zu verstehen und zu bewältigen.

Eine dieser Herausforderungen betrifft die Konnektivität zwischen Wi-Fi und IoT-Geräten: Die IoT-Sensoren der Waschmaschine müssen mit dem Internet verbunden werden. Die aktuellen Internetprotokolle sind noch nicht für das IoT ausgelegt. Um dieses Problem zu lösen, arbeiten Gruppen wie die Internet Engineering Task Force (IETF) an der Entwicklung neuer Standards. Diese Standards helfen IoT-Geräten, effizienter und sicherer über das Internet zu kommunizieren. Einige Beispiele sind IPv6 over Low-Power Wireless Personal Area Networks (6LoWPAN), IPv6 Routing Protocol for Low power and Lossy Networks (RPL) und Constrained Application Protocol (CoAP). Diese Standards sorgen dafür, dass IoT-Geräte eine Verbindung zum Internet herstellen können, ohne dass die Sicherheit oder der Datenschutz beeinträchtigt werden. Die Gewährleistung einer angemessenen Sicherheit von IoT-Geräten ist entscheidend für den Schutz von Kundendaten und Geschäftsabläufen vor Cyber-Bedrohungen.

Größere Wäschereien benötigen unter Umständen eine umfassende Abdeckung, um eine umfassende Nachverfolgung zu ermöglichen. RFID-Lesegeräte und -Antennen müssen so platziert werden, dass sie die Daten der mit RFID-Etiketten versehenen Wäschestücke im Umlauf effektiv erfassen können. Die Sicherstellung einer angemessenen Reichweite und Abdeckung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Signalstärke kann eine Herausforderung darstellen, insbesondere bei Einrichtungen mit komplexen Layouts oder mehreren Stockwerken.

An Wäschestücken angebrachte oder eingebettete RFID-Etiketten müssen außerdem robust genug sein, um industriellen Waschzyklen standzuhalten. Die Etiketten sollten ersetzt werden, wenn die maximale Anzahl von Waschzyklen erreicht ist. Diese Etiketten sollten auch bestimmte Zertifizierungen einhalten, um sicher in Textilien verwendet werden zu können. Dazu gehören die Einhaltung der ROHS-Richtlinie (Restriction of Hazardous Substances), die REACH-Verordnung der Europäischen Union und der Oeko-Tex Standard 100.

Ausblick – Next-Level Laundry

Mit der Digitalisierung der Wäschereibranche durch den Einsatz des drahtlosen Internet der Dinge (IoT) werden die Wäschereiprozesse immer stärker automatisiert. Die nächsten Schritte für die Wäschereibranche sind der Einsatz von KI und maschinellem Lernen für eine optimierte Analyse von Wäschedaten sowie kontaktloses Bezahlen für mehr Benutzerfreundlichkeit und Hygiene.

Künstliche Intelligenz (KI)

Künstliche Intelligenz und maschinelle Lernalgorithmen werden eingesetzt, um Waschmaschinen intelligenter zu machen. Mithilfe von KI-Analysen können Waschzyklen anhand verschiedener Faktoren optimiert werden, z. B. Verschmutzungsgrad, Stoffart und Beladung.

Kontaktloses Bezahlen

Selbstbedienungswäschereien haben sich zunehmend auf die Verbesserung der Hygiene konzentriert. Das Ersetzen von Münzbezahlsystemen durch kontaktlose Bezahlsysteme mit NFC-Technologie ermöglicht zum Beispiel eine hygienischere und bequemere Zahlungsweise.

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