LOGOPAK und LEIBINGER zeigen gemeinsame Kennzeichnungslösung auf der interpack
LOGOPAK und LEIBINGER präsentieren auf der interpack 2026 in Düsseldorf eine offene Softwarelösung für industrielle Kennzeichnungsprozesse. Der Ansatz verbindet Continuous-Inkjet-Druck, Print-and-Apply-Etikettierung und zentrales Datenmanagement für die Identifikation von Produkt bis Palette.
Integrierte Kennzeichnung über alle Verpackungsstufen
Auf der interpack 2026, die vom 7. bis 13. Mai 2026 in Düsseldorf stattfindet, zeigen LOGOPAK und LEIBINGER einen gemeinsamen Lösungsansatz für industrielle Kennzeichnung. Die interpack gilt als internationale Leitmesse für Verpackungs- und Prozesstechnologien.
LOGOPAK ist Teil der Possehl Identification Solutions Group und auf Print-and-Apply-Systeme, industrielle Integration und Datenmanagement spezialisiert. LEIBINGER ist ein deutscher Hersteller industrieller Continuous-Inkjet-Drucksysteme mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt und produziert CIJ-Systeme für die Kennzeichnung von Produkten und Verpackungen.
Zentrale Steuerung mit manage.ID
Kern der Lösung ist manage.ID, die Software von Possehl Identification Solutions. Sie ermöglicht die zentrale Steuerung und Überwachung unterschiedlicher Kennzeichnungstechnologien unabhängig vom Hersteller.
Damit lassen sich auch Continuous-Inkjet-Systeme von LEIBINGER in übergeordnete Produktionsumgebungen wie MES-, ERP- oder Linienmanagement-Systeme integrieren. Anwender können Kennzeichnungs- und Etikettierprozesse über alle Verpackungsstufen hinweg zentral verwalten, ohne separate Insellösungen für Druckjob- und Gerätemanagement.
Relevanz durch 2D-Codes und steigende Datendichte
Mit dem Umstieg auf 2D-Codes steigen die Anforderungen an Datenmanagement und Rückverfolgbarkeit. Höhere Datendichte, variable Inhalte und komplexere Informationsflüsse erfordern Systeme, die Daten zuverlässig verarbeiten und zentral steuerbar machen.
Parallel nimmt die Automatisierung in Produktionsumgebungen zu, während technische Ressourcen in der Produktion begrenzt bleiben. Für Lebensmittel-, Getränke- und FMCG-Hersteller wird deshalb eine vernetzte Kennzeichnungsarchitektur relevant, die Anlagenverfügbarkeit, Prozesskontrolle und Integration unterstützt.
Kombination von CIJ und Print-and-Apply
Die Zusammenarbeit verbindet die CIJ-Technologie von LEIBINGER mit den Print-and-Apply-Systemen und der Integrationskompetenz von LOGOPAK. Continuous-Inkjet-Druck eignet sich für die direkte Kennzeichnung von Produkten und Verpackungen, etwa mit Datumsangaben, Chargennummern oder variablen Codes. Print-and-Apply-Systeme ergänzen dies bei der automatisierten Etikettierung, etwa auf Kartons oder Paletten.
Durch die gemeinsame Softwareebene lassen sich unterschiedliche Kennzeichnungsschritte in einer zentralen Umgebung zusammenführen. Das reduziert Schnittstellenaufwand und unterstützt eine konsistente Produktidentifikation von der Primärverpackung bis zur Palettenkennzeichnung.
Bedeutung für Integratoren und Betreiber
Für Systemintegratoren und Produktionsverantwortliche adressiert der Ansatz eine häufige Herausforderung: heterogene Kennzeichnungssysteme müssen zuverlässig in bestehende Produktions- und IT-Strukturen eingebunden werden. Eine offene Architektur kann dabei helfen, bestehende Hardware weiter zu nutzen und neue Systeme technologie- oder herstellerübergreifend zu integrieren.
Für Endanwender stehen vor allem zentrale Transparenz, geringerer Verwaltungsaufwand und stabilere Prozesse im Vordergrund. Relevant ist dies besonders für Produktionsumgebungen mit hohem Durchsatz, kurzen Stillstandszeiten und strengen Anforderungen an Rückverfolgbarkeit.
Die Lösung wird auf der interpack 2026 am LOGOPAK-Stand C49 in Halle 8B sowie am LEIBINGER-Stand D26 in Halle 8B vorgestellt. Buchen Sie Ihren Messetermin mit einem Logopak-Experten!