- SensX erfasst neben Standard-Luftparametern auch wichtige Schadstoffe wie Radon und Formaldehyd.
- Das System kombiniert Luftqualitätsmessung mit Raumnutzungsanalysen zur besseren Ressourcennutzung.
- Automatisierte Benachrichtigungen und Integration in Gebäude-Steuerungssysteme ermöglichen effizientes Raummanagement.
- SensX unterstützt die Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit durch intelligente Überwachung und Steuerung der Raumluft.
Ideales Raumklima und optimale Raumnutzung für das Wohlbefinden aller Mitarbeiter, Gäste oder Besucher – Betreiber öffentlicher und gewerblicher Einrichtungen benötigen dafür in der Regel zwei Geräte: eines für die Luftqualität und eines für das Raummanagement.
Mit seinem neuen Raumluftüberwachungssystem SensX zeigt iDTRONIC, dass es auch eine andere Lösung gibt. Das System misst neben den üblichen Luftqualitätsparametern mithilfe komplexer Sensortechnologie auch die Raumnutzung.
Innovative Raumluftmessung
22 Stunden am Tag in Innenräumen
Menschen in Industrieländern verbringen durchschnittlich 90 % ihres Tages in Innenräumen. Dazu gehören private Räume zu Hause, aber auch Räume am Arbeitsplatz/in Coworking Spaces und in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Universitäten und Verwaltungen, Hotels/Restaurants und Fitnessstudios. Die Raumluftqualität ist daher für die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden sehr wichtig. Sie wird daher zunehmend in gewerblichen und öffentlichen Gebäuden überwacht.
Raumluftmessung und mehr
Raumluftmessgeräte erfassen in der Regel den CO₂-Gehalt, die Lufttemperatur und die Luftfeuchtigkeit. Dies sind die grundlegendsten Werte, die ein gesundes Raumklima ausmachen.
Der Raumluftmonitor SensX von iDTRONIC erfasst zusätzlich den Luftdruck, die Feinstaubbelastung (in drei verschiedenen Größen), den Gehalt an flüchtigen organischen Verbindungen und Schadstoffen (Radon oder Formaldehyd sowie Rauch). Damit ist er ein leistungsstarkes System zur Überwachung des Raumklimas. Darüber hinaus wird die Aktivität im Raum durch Sensoren erfasst. Die gesammelten Daten liefern somit nicht nur Informationen über die Qualität der Raumluft, sondern auch über die Nutzung des Raumes.
Raumnutzung und Raummanagement
In Unternehmen und Verwaltungsgebäuden gibt es eine Vielzahl von Räumen. Nicht alle werden so regelmäßig genutzt, dass in ihnen durchgehend ein optimales Raumklima erzeugt werden muss. Mit einer intelligenten Raumüberwachung kann die tatsächliche Nutzung erfasst und bei Bedarf ein angenehmes Klima erzeugt werden. Auf diese Weise werden Ressourcen effizient genutzt und Kosten eingespart. Weitere Anwendungsfälle sind ein nutzungsabhängiger Reinigungsplan und vorausschauende Wartung.
Gefährliche Stoffe
SensX misst das natürlich vorkommende radioaktive Edelgas Radon. Aufgrund von Instabilitäten im Untergrund kann Radon durch Risse im Gebäude in Räume eindringen. Ähnlich wie Radon ist auch Formaldehyd krankheitserregend, für das es in Bürogebäuden viele potenzielle Quellen gibt. Es kann aus Laminat- oder behandelten Hartholzböden oder aus Dichtungsmassen austreten. Da beide Substanzen erst Jahre später auftreten können, sollte eine Überwachung dauerhaft installiert werden.
iDTRONIC.platform
Das Herzstück der Lösung zur Überwachung der Raumluft ist die iDTRONIC.platform. Hier werden alle Daten visualisiert. Der Benutzer erhält einen Überblick über alle Gebäude, Räume und einzelnen SensX-Aufzeichnungen. Die Plattform dient auch als Benachrichtigungsmanagement-Tool, um Benutzer bei Überschreitung von Schwellenwerten zu warnen und in Echtzeit Gegenmaßnahmen einzuleiten. All dies geschieht automatisch und zuverlässig im Hintergrund.
„SensX INDOOR MONITORING: CO2 • Lufttemperatur • Luftfeuchtigkeit • Luftdruck • Feinstaub (PM1, PM2,5, PM10) • Flüchtige organische Verbindungen • Radon • Formaldehyd • Rauch • Bewegung • Lärm • Lichtintensität und -farbe“
Benjamin Pfeiffer – Geschäftsentwicklung IoT, iDTRONIC Wireless IoT
Quadratisch, klein und voller Sensoren
Quadratisch, klein und voller Sensoren
Die Herausforderung bei der Entwicklung von SensX bestand darin, ein kompaktes Gerät zu bauen und mehr Sensoren als üblich mit voller Funktionalität unterzubringen. Das Ergebnis misst 10 x 10 cm, wird in 1,50 m Höhe an der Wand montiert und per Plug-and-Play installiert. Die Messdaten können entweder über LTE-M/NB-IoT, LoRa, Zigbee oder Bluetooth übertragen werden.
Sobald die Stromversorgung – kabelgebunden oder batteriebetrieben – hergestellt ist, beginnt SensX mit der Übertragung der Daten an die iDTRONIC.platform. Über eine Schnittstelle ist die Integration in die Heizungs-, Lüftungs- und Kühlungsanlagen ebenso schnell und unkompliziert. So kann SensX selbstständig Fenster öffnen, die Temperatur regulieren oder die Belüftung nach Bedarf anpassen. Das kleine Gerät schafft eine intelligente Raumsteuerung mit smarter Belüftung, smarter Heizung und smarter Klimatisierung.
Der Wartungsaufwand ist gering; bei Batteriebetrieb ist nach etwa 3 Jahren ein Batteriewechsel erforderlich. Als Lösung eignet sich SensX für alle gewerblichen und industriellen Umgebungen, in denen sich viele Menschen aufhalten und in denen eine schlechte Raumluftqualität zu einer schlechten Benutzererfahrung und einem schlechten Wohlbefinden führt.
Benachrichtigungen per SMS und E-Mail
Die Messdaten werden drahtlos an die iDTRONIC-Cloud oder an einen anderen Zielort übertragen.
Die Häufigkeit der Datenübertragung – beispielsweise alle 5, 10 oder 30 Minuten – kann an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Auf der iDTRONIC.platform werden die Daten analysiert und Trends identifiziert. Messverläufe werden grafisch auf Dashboards dargestellt.
Anwender können SensX auch in ihr bestehendes ERP-System oder in andere Management-Tools integrieren und dort Alarmprotokolle für die einzelnen Parameter einrichten. Die Messwerte werden mit Referenzwerten verglichen und bei Überschreitung wird ein Alarmsignal per SMS oder E-Mail versendet. Die Latenzzeit beträgt weniger als eine Minute.
Kostenreduzierung, Effizienz und Nachhaltigkeit
SensX ist eine integrierbare Lösung zur Überwachung der Raumluft, die Endnutzern hilft, das Wohlbefinden und die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu verbessern und auf vier Arten Geld zu sparen: durch weniger Krankheitstage bei den Personalkosten, durch gesteigerte Produktivität, durch Raumaautomation bei den Heiz- und Kühlkosten, durch intelligente Raumnutzung bei Wartung und Reinigung und durch bedarfsgerechte Nutzung von Energieressourcen zur CO2-Einsparung.
Unternehmen werden ohne großen Aufwand nachhaltiger und effizienter. SensX übernimmt zuverlässig und automatisch die Kontrolle über die Raumluftqualität.
Das Büro als Ort des Wohlbefindens
Gesundes Büro
Menschen, die sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen, sind seltener krank, loyaler und erfolgreicher in ihrer Karriere. Für das Wohlbefinden ist eine Raumtemperatur von 20 °C im Büro ideal; darunter beginnt man zu frieren, während bei Temperaturen über 23 °C Müdigkeit einsetzt. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei etwa 50 % liegen. Eine höhere Luftfeuchtigkeit fördert das Wachstum von Schimmel, während eine niedrigere Luftfeuchtigkeit zu Augenbrennen, trockener Haut und Reizungen der Schleimhäute führt, was wiederum Virusinfektionen begünstigt. Ein zu hoher CO2-Gehalt führt zu vorzeitiger Ermüdung, daher ist regelmäßiges Lüften wichtig.
Lichtintensität und Farbe
Auch das Licht im Raum steht in Zusammenhang mit Müdigkeit. SensX misst die Lichtintensität und auch die Farbe des Lichts im Raum. Gemäß dem Arbeitsschutzgesetz ist eine Lichtintensität von mindestens 500 Lux auf der Tischfläche erforderlich. Das Licht in der unmittelbaren Umgebung sollte 300 Lux betragen.
Licht mit einem hohen Blauanteil wird als besonders biologisch stimulierend und konzentrationsfördernd empfunden. Die Lesegeschwindigkeit wird bei blauem Licht erhöht. Die Gesprächsbereitschaft und Kreativität hingegen werden durch warmes Licht angeregt. In Kombination mit einem intelligenten Lichtsteuersystem kann SensX Büroräume an die jeweiligen Beleuchtungsanforderungen anpassen.
Gesunde Innenräume
Gesundheitsfördernde Räume erfüllen verschiedene weitere Kriterien. Sie weisen beispielsweise einen geringen Feinstaubgehalt auf. Laut Umweltbundesamt stellt Feinstaub mit einem aerodynamischen Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometern vor allem aufgrund seiner geringen Größe und der möglichen Schadstoffe, die an seiner Oberfläche haften, ein Gesundheitsrisiko dar.
Die Körnchen dringen tief in die Lunge ein und verursachen dort Schäden. Flüchtige organische Verbindungen wie Dämpfe aus Holz- oder Kunststoffmöbeln und Lacken verursachen Kopfschmerzen und gelten als krankheitserregend. Sie sind praktisch immer in der Raumluft vorhanden, dürfen aber bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten.