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Von der Suche nach medizinischen Geräten zu effizienteren Krankenhausprozessen
Wo befindet sich die nächstgelegene verfügbare Infusionspumpe? Welche Krankenhausbetten oder Rollstühle sind einsatzbereit? Und wie kann das Pflegepersonal wichtige Geräte finden, ohne wertvolle Zeit zu verschwenden?
Krankenhäuser sind auf Tausende von medizinischen Geräten, Instrumenten und Verbrauchsmaterialien angewiesen. Doch das Auffinden von Geräten, die Überprüfung der Verfügbarkeit und die Koordination der Wartung stellen nach wie vor große betriebliche Herausforderungen dar. Die Zeit, die mit der Suche nach Geräten verbracht wird, ist Zeit, die das medizinische Personal nicht der Patientenversorgung widmen kann.
In seinem Vortrag zeigt Daniel Büth, Leiter des Vertriebsbereichs IDENTIFICATION bei FEIG ELECTRONIC, wie RFID-basierte Standortintelligenz die Transparenz der Geräte erhöht, den Verwaltungsaufwand reduziert und zunehmend automatisierte Krankenhausprozesse unterstützt.
Von der RFID-Identifikation zur digitalen Standortintelligenz
RFID ermöglicht es Krankenhäusern, mit RFID-Tags versehene medizinische Geräte in überwachten Bereichen automatisch zu identifizieren und zu lokalisieren.
Büth erläutert, wie RFID-Tags, Lesegeräte, Antennen und eine zentrale Softwareplattform zusammenwirken, um einen aktuellen Überblick über die Krankenhausbestände zu schaffen. Medizinische Geräte, Betten und Rollstühle sind mit RFID-Tags versehen, während installierte Lesegeräte Identifizierungs- und Standortdaten erfassen.
Ein RFID-Hub verarbeitet die gesammelten Daten und stellt sie den Krankenhausanwendungen zur Verfügung. So kann das Personal feststellen, wo sich Geräte befinden, ob sie verfügbar sind und welche Geräte Aufmerksamkeit erfordern.
Das Ziel besteht nicht nur darin, Geräte zu identifizieren, sondern RFID-Daten in verwertbare Informationen für den täglichen Krankenhausbetrieb umzuwandeln.
Verfolgung von 25.000 medizinischen Geräten mit RFID
Die Präsentation veranschaulicht eine groß angelegte RFID-Infrastruktur für Krankenhäuser mit folgenden Spezifikationen:
25.000 medizinische Geräte, die ursprünglich mit RFID-Tags ausgestattet waren
330 Krankenhausbetten auf sieben Etagen
608 RFID-Antennen
120 RFID-Lesegeräte
50 Multiplexer
Fest installierte RFID-Lesestationen erfassen die Bewegungen der mit Tags versehenen Geräte in den überwachten Krankenhausbereichen. Dies verringert die Abhängigkeit von manuellen Standortaktualisierungen und liefert zuverlässige Informationen für das Anlagenmanagement.
Vier RFID-Anwendungen zur Steigerung der Effizienz im Krankenhaus
Büth hebt vier betriebliche Arbeitsabläufe hervor:
Gerätesuche: Lokalisieren Sie dringend benötigte medizinische Geräte, darunter Endoskope, Ultraschallsysteme, Dialysegeräte und Krankenhausbetten, nach Raum oder Bereich.
Bestandsverwaltung: Automatische Identifizierung und Zählung von mit Tags versehenen Geräten, wodurch manuelle Bestandsprüfungen reduziert und die Transparenz hinsichtlich der Geräteverfügbarkeit verbessert werden.
Instandhaltungsmanagement: Identifizierung von Geräten, die gewartet werden müssen, und Lokalisierung der entsprechenden Geräte, um effizientere Instandhaltungsabläufe zu unterstützen.
Gerätepooling und -analyse: Analyse der Verteilung und Bewegungen von Geräten zur Verbesserung der Geräteauslastung, der Investitionsplanung und der Kostenrechnung.
Zusammen helfen diese Anwendungen Krankenhäusern, Suchzeiten zu verkürzen, die Ressourcenzuweisung zu verbessern und vorhandene medizinische Geräte besser zu nutzen.
Über die Bestandsverfolgung hinaus: RFID im gesamten Gesundheitswesen
RFID unterstützt auch andere Identifizierungs- und Rückverfolgungsprozesse, darunter die Nachverfolgung von Blutbeuteln, die Behandlungsdokumentation, die Überwachung der Sterilisation, Laborabläufe und Besucherinformationssysteme.
Durch die Verknüpfung physischer Objekte mit digitalen Datensätzen können Krankenhäuser die Dokumentation automatisieren, die Prozesstransparenz verbessern und das Risiko von Identifikationsfehlern verringern.
Weniger Zeit für die Suche, mehr Zeit für die Patientenversorgung
Die Vorteile von RFID im Krankenhaus gehen über die Bestandsgenauigkeit hinaus. Die automatisierte Identifizierung von Gegenständen und die Standortüberwachung tragen dazu bei, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren, unnötige Anschaffungen von Geräten zu vermeiden und die Verfügbarkeit medizinischer Ressourcen zu verbessern.
Sehen Sie sich die Präsentation von Daniel Büth an und erfahren Sie, wie FEIG ELECTRONIC RFID und digitale Standortdaten nutzt, um den Krankenhausbetrieb effizienter, transparenter und zuverlässiger zu gestalten.