Identiv hebt fünf Trends im Bereich Supply Chain Intelligence aus Manifest 2026 hervor
Nach Manifest 2026 hebt Identiv fünf zentrale Trends hervor, die die nächste Phase der Supply-Chain-Intelligence prägen. Gleichzeitig unterstreichen sie die wachsende Bedeutung von sicherer digitaler Identität, Echtzeit-Sensorik und interoperablen IoT-Daten in globalen Logistiknetzwerken.
Die Manifest 2026, die vom 9. bis 11. Februar im The Venetian in Las Vegas stattfand, ist eine bedeutende Branchenveranstaltung für Supply Chain und Logistiktechnologie. Sie bringt Verlader, Logistikdienstleister, Technologieunternehmen, Start-ups und Investoren aus dem gesamten Ökosystem zusammen.
Für Ashley Burkle, Director Sales and Business Development bei Identiv, hat die Veranstaltung bestätigt, dass Supply-Chain-Intelligence heute nicht mehr durch einzelne Technologien definiert wird. Wettbewerbsvorteile entstehen vielmehr daraus, wie effektiv Unternehmen KI, Automatisierung, Sensorik und digitale Identität über Systeme, Standorte und Produktlebenszyklen hinweg miteinander verbinden.
1. KI benötigt verlässliche Daten aus der realen Welt
Künstliche Intelligenz ist inzwischen direkt in Transportmanagement-, Warehouse-Management- und Visibility-Plattformen integriert. Routing-Systeme berechnen Transportwege in Echtzeit neu, Bestandsplattformen passen Nachschubmengen an aktuelle Nachfrage an, und Lagerprozesse werden zunehmend durch Machine Learning optimiert.
Mit zunehmender Autonomie dieser Systeme hängt ihre Leistungsfähigkeit stark von der Qualität der Daten aus der physischen Welt ab. Verifizierte Informationen über Produktidentität, Asset-Standort, Umweltbedingungen und Lieferkettenverlauf werden zur Grundlage intelligenter Entscheidungen.
Hier sieht sich Identiv gut positioniert: Mit RAIN-RFID-Inlays, BLE-basierter Sensorik, NFC- und HF-Technologien sowie sicheren IoT-Identifikationslösungen stellt das Unternehmen die vertrauenswürdige Datenbasis bereit, auf die KI-Systeme angewiesen sind.
2. Robotik wird Teil integrierter Betriebsumgebungen
Manifest 2026 zeigte auch, dass Robotik in Fulfillment- und Distributionszentren weiter an Bedeutung gewinnt. Der Fokus verschiebt sich jedoch: Statt isolierter Anwendungen geht es zunehmend um die Integration in übergreifende operative Netzwerke.
Unternehmen entwickeln koordinierte Umgebungen, in denen autonome mobile Roboter, robotergestützte Kommissionierung, Warehouse-Software, Transportplanung und Personaleinsatzsysteme als Teil einer gemeinsamen Infrastruktur zusammenarbeiten.
Diese Synchronisierung erfordert eine zuverlässige Identifikation und Datenerfassung entlang aller Prozesse. Identivs Technologien tragen dazu bei, dass Produkte, Assets und Verpackungen sichtbar, nachvollziehbar und digital vernetzt bleiben.
3. Kühlkettenüberwachung rückt näher an das Produkt
In Branchen wie Lebensmittel, Biologika und Pharma wird kontinuierliches Umweltmonitoring zunehmend zu einem festen Bestandteil operativer Prozesse.
Echtzeit-Sensorik überwacht Produkte entlang von Lagerung, Transport und Zustellung auf der letzten Meile. Wenn Temperatur- und Zustandsdaten direkt mit einzelnen Produkten oder Sendungen verknüpft sind, lassen sich Rückverfolgbarkeit, Compliance und Reaktionsfähigkeit bei Abweichungen deutlich verbessern.
Identiv unterstützt diese Entwicklung mit Lösungen, die digitale Identität mit RFID- und BLE-basierter Sensorik kombinieren und sicherstellen, dass Zustandsdaten während des gesamten Transportprozesses eindeutig zugeordnet bleiben.
4. Interoperabilität braucht eine persistente digitale Identität
Ein zentrales Thema auf der Manifest 2026 war die Reduzierung von Datensilos zwischen ERP-, WMS-, TMS-, Yard-Management-, Workforce- und IoT-Systemen. Für echte Supply-Chain-Intelligence müssen Daten zwischen diesen Plattformen konsistent austauschbar sein.
Eine persistente digitale Identität bildet dafür die Grundlage. Technologien wie UHF (RAIN), NFC/HF und BLE ermöglichen es, Produkte und Assets über verschiedene Systeme und Lebenszyklusphasen hinweg eindeutig zu identifizieren.
Indem Identiv Produkten und Assets eine vertrauenswürdige, systemübergreifend lesbare Identität verleiht, unterstützt das Unternehmen die Interoperabilitätsstrategien moderner Lieferketten.
5. Transparenz und Asset-Schutz werden strategisch
Frachtsdiebstahl, Betrug und Lieferkettenstörungen erhöhen den Druck auf Supply-Chain-Betreiber. Unternehmen investieren daher verstärkt in Echtzeit-Ortung, Geofencing, Manipulationserkennung und Anomalieüberwachung, um Risiken zu reduzieren.
Sichere Identifikation bildet die Grundlage dieser Maßnahmen. Persistente Asset-Identität und kontinuierliche Zustandsüberwachung unterstützen gleichzeitig Chain-of-Custody-Nachweise, Compliance-Anforderungen, Versicherungsprozesse und operative Steuerung.
Identivs Blick auf die nächste Phase
Die Erkenntnisse der Manifest 2026 zeigen einen klaren Trend: KI, Robotik, IoT-Sensorik und interoperable Plattformen werden zunehmend als miteinander verbundene Fähigkeiten eingesetzt.
Ihr Erfolg hängt davon ab, dass präzise und vertrauenswürdige Daten entlang der gesamten Lieferkette mit den Waren „mitreisen“.
Diese Entwicklung entspricht dem strategischen Fokus von Identiv. Mit Technologien aus den Bereichen RAIN RFID, BLE, NFC, HF RFID und sichere IoT-Identifikation unterstützt das Unternehmen Organisationen dabei, die digitale Identitäts- und Sensorinfrastruktur aufzubauen, die für Transparenz, automatisierte Entscheidungen und Asset-Schutz in modernen Lieferketten erforderlich ist.
Bei Fragen rund um sichere digitale Identität und IoT-Sensorik in der Supply Chain ist das Identiv-Team jederzeit gerne für Sie da.