IDCRAFT Insight: Asset-Tracking – Warum sind RFID Reader & Tags so wichtig?
Optimierung von Asset Tracking durch RFID
Dieser Artikel wird von Patrick Kochendörfer, Geschäftsführer der IDCRAFT GmbH, bereitgestellt.
Asset Tracking bezeichnet den Prozess der Überwachung und Verwaltung physischer Vermögenswerte über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg — von der Anschaffung und Inbetriebnahme bis hin zur Wartung und Entsorgung. Unternehmen aus Branchen wie Logistik, Gesundheitswesen, Fertigung und Einzelhandel setzen auf Asset Tracking, um den Überblick über Ausrüstung, Bestände, Werkzeuge und andere wertvolle Gegenstände zu behalten.
Ohne effektives Tracking drohen Ineffizienzen, Verluste von Vermögenswerten, Compliance-Risiken und unnötige Ersatzbeschaffungskosten.
Herkömmliche Tracking-Methoden wie manuelle Tabellen oder Barcode-Scanning sind zeitaufwendig und fehleranfällig. Barcodes erfordern eine direkte Sichtverbindung beim Scannen, was großangelegte Inventurprozesse langsam und arbeitsintensiv macht. Genau hier bietet die RFID Technologie (Radio Frequency Identification) einen entscheidenden Vorteil.
RFID für Asset Tracking
RFID ist aus mehreren wichtigen Gründen für das Asset Tracking von Bedeutung. Erstens reduziert es menschliche Fehler erheblich durch automatisierte Datenerfassung. Zweitens bietet RFID Skalierbarkeit! Egal ob Hunderte oder Millionen von Objekten verfolgt werden, die Technologie bewältigt hohe Volumina mühelos. Drittens unterstützt RFID das Lifecycle Management, indem es Bewegungen, Nutzungshistorie und Wartungsstatus jedes Vermögenswerts dokumentiert und so datenbasierte Entscheidungsfindung ermöglicht.
Branchen wie das Gesundheitswesen nutzen RFID zur Verfolgung chirurgischer Instrumente und Medikamente, während Logistikunternehmen Paletten und Container entlang globaler Lieferketten überwachen. In der Fertigung stellt RFID sicher, dass Werkzeuge und Halbfertigprodukte jederzeit erfasst sind.
Technologisch werden hauptsächlich HF & UHF - RFID Technologien eingesetzt:
HF | NFC - RFID (13,56 MHz) – geeignet für kurze Distanzen und kontrollierte Übergaben
UHF | RAIN - RFID (860–960 MHz) – für größere Reichweiten und Bulk-Erfassung
Typische Standards hierbei sind u. a. ISO 15693, ISO 14443 oder EPC Gen2 (ISO 18000-63).
Ein RFID System besteht aus:
Transpondern (Tags)
Lesegeräten (stationär oder mobil)
Middleware
Schnittstellen zur ERP- oder Asset-Management-Software
Der wesentliche Vorteil gegenüber Barcode-Systemen liegt in der kontaktlosen Identifikation ohne Sichtverbindung sowie der gleichzeitigen Erfassung mehrerer Objekte.
Typische Use Cases:
Produktionsmittelverfolgung in der Fertigung
Werkzeugmanagement auf Baustellen
Medizintechnik-Tracking im Krankenhaus
IT-Asset-Management in Unternehmensumgebungen
Wesentliche Integrationsaspekte sind:
Anbindung an ERP-Systeme
Datenmodellierung und Prozessdefinition
Sicherheits- und Compliance-Anforderungen
Skalierbarkeit der Infrastruktur
Zusammenfassend lässt sich sagen: Asset Tracking bezeichnet die digitale Überwachung und Verwaltung physischer Vermögenswerte über ihren gesamten Lebenszyklus. Dazu gehören Maschinen, Werkzeuge, Fahrzeuge, IT-Ausrüstung, Behälter und medizinische Geräte.
Die RFID Technologie hebt Asset Tracking von einer reaktiven, manuellen Aufgabe auf ein proaktives, automatisiertes Niveau — spart Zeit, senkt Kosten und verbessert die betriebliche Effizienz.
Als RFID & NFC Spezialist für Asset Tracking unterstützt IDCRAFT Unternehmen bei der Auswahl geeigneter Hardware, der besten Softwarepartner sowie mit der Projektumsetzung!
Kontakt
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