LogiMAT 2026: COT zeigt RFID, M-Trust™ und ePaper für transparente Intralogistik
Auf der LogiMAT 2026 in Stuttgart präsentiert COT Lösungen für durchgängige Datenflüsse, sichere Produktidentitäten und papierlose Prozesse. Im Fokus stehen RFID für Echtzeit-Transparenz, M-Trust™ als Digital-Trust-Plattform sowie ePaper für den operativen Alltag in Logistik und Fertigung.
LogiMAT 2026 | 24.–26. März 2026 | Stuttgart | Halle 2, Stand B10
Unternehmen in Logistik und Fertigung stehen zunehmend vor der Aufgabe, ihre Prozesse zugleich transparenter, sicherer und effizienter zu gestalten. Gefragt sind Technologien, die Informationen dort verfügbar machen, wo sie im Betrieb unmittelbar benötigt werden – von der Identifikation einzelner Produkte über die Rückverfolgbarkeit entlang der Lieferkette bis hin zur papierlosen Bereitstellung von Arbeitsinformationen am Point of Work.
COT Computer OEM Trading GmbH zeigt auf der LogiMAT 2026 Lösungen, mit denen sich genau diese Anforderungen adressieren lassen. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen RFID-Technologien, die Digital-Trust-Plattform M-Trust™ sowie wiederverwendbare ePaper-Lösungen für operative Prozesse.
„Viele Unternehmen stehen vor derselben Herausforderung: Sie brauchen verlässliche Daten in Echtzeit – und zwar dort, wo Entscheidungen getroffen werden. Auf der LogiMAT zeigen wir, wie RFID, sichere digitale Identitäten und ePaper zusammenwirken können, um Prozesse transparenter, stabiler und effizienter zu machen“, sagt Simone Trautmann von der COT Computer OEM Trading GmbH.
RFID für Bestände, Teile und Warenbewegungen
RFID hat sich in der Intralogistik von einem Pilotansatz zu einer praxisbewährten Technologie entwickelt. Immer dann, wenn Bestände schnell, fehlerarm und ohne manuelle Zwischenschritte erfasst werden sollen, spielt automatische Identifikation ihre Stärken aus. Das gilt für Inventurprozesse ebenso wie für die Kennzeichnung von Teilen, Ladungsträgern oder Warenbewegungen.
COT begleitet Unternehmen bei der Einführung individueller RFID-Szenarien – von einzelnen Kennzeichnungslösungen bis hin zu großvolumigen Projekten, in denen Prozesse schrittweise auf Echtzeit-Daten umgestellt werden.
Auf der LogiMAT zeigt COT, wie sich RFID-Lösungen mit passender Kennzeichnung, geeigneter Hardware und Anbindung an bestehende Systemlandschaften aufsetzen lassen.
Ziel ist eine belastbare Datenbasis für stabile operative Abläufe. Bestände werden automatisiert erfasst, Bewegungen bleiben nachvollziehbar, und typische Fehlerquellen manueller Eingaben lassen sich reduzieren. Gerade in Prozessen, in denen bisher mit Listen, Nachzählungen oder manuellen Buchungen gearbeitet wurde, kann RFID zu deutlichen Zeitgewinnen und höherer Datenqualität beitragen.
M-Trust™: Digitale Vertrauensinfrastruktur für transparente Lieferketten
Gemeinsam mit Merck präsentiert COT auf der LogiMAT 2026 zudem M-Trust™, eine Digital-Trust-Plattform mit Sicherheitskennzeichnung. Die Lösung richtet sich an Industrie- und Logistikunternehmen, die Produkte und Warenströme sicher, transparent und manipulationssicher digitalisieren wollen.
Mit zunehmender Vernetzung von Lieferketten steigen die Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, Authentizität und regulatorische Nachweisfähigkeit. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Sicherheitskennzeichnungen, die physische Produkte eindeutig mit digitalen Informationen verknüpfen.
Genau hier setzt M-Trust™ an: Die Plattform schafft die Grundlage für digitale Zwillinge, indem sie physische Produkte eindeutig identifizierbar macht und mit verlässlichen digitalen Identitäten verbindet.
Technologisch basiert die Lösung auf modernen Web-3.0-Konzepten und kombiniert physische Sicherheitsmerkmale mit digitalen Datenstrukturen. Dadurch können Qualitäts-, Prüf- und Logistikprozesse entlang der gesamten Lieferkette digitalisiert und abgesichert werden – von der Herstellung über Transport und Lagerung bis zum Endkunden.
Zu den zentralen Funktionen zählen manipulationssichere Sicherheitskennzeichnungen, die lückenlose Rückverfolgbarkeit ermöglichen, automatisierte Qualitäts- und Prüfprozesse in Machine-to-Machine-Umgebungen sowie der zuverlässige Nachweis von Produktauthentizität. Prüf- und Prozessdaten lassen sich automatisiert erfassen, verifizieren und digital bereitstellen.
Auf dem Messestand erhalten Besucher Einblick in konkrete Industrie- und Logistikszenarien, in denen die Plattform eingesetzt werden kann.
COT ePaper ersetzt Papier im operativen Alltag
Ein weiteres Thema des Messeauftritts ist COT ePaper. Die Lösung adressiert Prozesse, in denen Informationen häufig aktualisiert werden, bislang aber noch auf Papier bereitgestellt werden – etwa bei Picklisten, Regal- und Lagerkennzeichnungen, internen Begleitpapieren oder Besucherausweisen.
Statt klassische Etiketten oder Listen zu drucken, werden PDFs oder IGP-Druckdaten in Formate umgewandelt, die auf Standard-ePaper- beziehungsweise eInk-Displays angezeigt werden können. Die Displays sind wiederverwendbar und lassen sich unkompliziert an Oberflächen oder Ladungsträgern befestigen. Das erleichtert den Arbeitsalltag, weil Informationen direkt am Einsatzort sichtbar bleiben und Mitarbeitende beide Hände frei haben.
Ein wesentlicher Vorteil des Systems liegt im herstellerübergreifenden Mischbetrieb: Unterschiedliche ePaper- und eInk-Displays können parallel genutzt werden. Die Datenübertragung erfolgt je nach Hersteller über Optical Wireless Communication, Funk im 2,4-GHz-Bereich oder Bluetooth. Ein zentrales Frontend bündelt dabei Funktionen wie Standort- und Auftragsverwaltung sowie modulare Systemeinstellungen.
COT zeigt auf der LogiMAT, wie sich papierbasierte Abläufe in der Praxis reduzieren lassen, ohne bestehende Prozesse vollständig neu aufzusetzen. Besonders in Arbeitsumgebungen mit häufig wechselnden Informationen kann ePaper dazu beitragen, Aktualität, Handling und Ressourceneinsatz spürbar zu verbessern.
Lösungen für Logistik und Fertigung
COT Computer OEM Trading GmbH ist seit mehr als 48 Jahren als Lösungsanbieter im Bereich Druck und Auto-ID am Markt aktiv. Das Unternehmen unterstützt mittelständische Betriebe und Großunternehmen aus Industrie und Handel bei der Integration unterschiedlicher Technologien für Logistik und Fertigung.
Dazu zählen klassische AIDC-Anwendungen ebenso wie Lösungen für Vernetzung, Digitalisierung und die Anbindung an Datenbanken oder ERP-Systeme, etwa in SAP-Umgebungen.
Zum Portfolio gehören neben Hard- und Softwarelösungen auch eigene Produktentwicklungen, individuelle Etikettenfertigung sowie Serviceleistungen wie Vor-Ort-Service, telefonischer Support, Carry-In-Service und Ersatzteilbevorratung.
Mit dem Auftritt auf der LogiMAT 2026 zeigt COT, wie sich automatische Identifikation, sichere digitale Produktidentitäten und papierlose Informationsbereitstellung zu einem durchgängigen Ansatz für moderne Intralogistik verbinden lassen.