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Smartphone statt Smartcard: Telekom startet Magenta Security Mobile.ID mit Samsung

  • Veröffentlicht: 26. Februar 2026
  • Lesezeit: 3 min
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Smartphone mit Magenta Security Mobile.ID von Telekom als sicherer digitaler Schlüssel
Mit Magenta Security Mobile.ID werden Samsung-Smartphones zum digitalen Generalschlüssel: Zertifikate und Identitäten liegen geschützt im integrierten Secure Element und ermöglichen sichere Authentifizierung via Bluetooth und NFC. Bildquelle: Telekom

Telekom startet Magenta Security Mobile.ID – Marktstart für Geschäftskunden ab Sommer 2026.

Die Deutsche Telekom stellt gemeinsam mit Samsung eine neue mobile Sicherheitsplattform vor: Magenta Security Mobile.ID. Die Lösung macht Smartphones zum universalen digitalen Schlüssel – für Zugang, Identifikation, Verschlüsselung und digitale Signaturen. Der exklusive Start erfolgt mit Samsung-Geräten, der Marktlaunch für Geschäftskunden ist ab Sommer 2026 in Europa geplant.

Mit Mobile.ID lassen sich digitale Identitäten sicher per Smartphone in unterschiedlichsten Anwendungsfällen nutzen. Sensible Informationen wie Schlüssel, Zertifikate oder sogar digitale Ausweise werden direkt auf dem im Gerät integrierten Secure Element gespeichert. Dieser besonders geschützte Chip ist gegen externe Zugriffe abgeschottet und ermöglicht höchste Sicherheit bei gleichzeitiger Benutzerfreundlichkeit.

„Mit Magenta Security Mobile.ID werden wir in Europa dem Begriff digitales Vertrauen noch mehr gerecht“, sagt Telekom-Sicherheitschef Thomas Tschersich. „Sie ist 100 Prozent datensouverän und spielt ihre Stärken per Bluetooth oder Nahbereichskommunikation nahezu unbegrenzt aus.“

Smartphone statt Schlüsselkarte

Die interne Testphase hat bereits begonnen: Mitarbeiter der Telekom nutzen Mobile.ID im Alltag überall dort, wo bisher physische Karten oder Schlüssel erforderlich waren.

  • Die Schranke zur Tiefgarage öffnen.

  • Die Tür zum Bürokomplex entriegeln.

  • Am Laptop anmelden.

  • E-Mails verschlüsseln.

  • Anrufe als authentisch verifizieren.

Ein grünes Häkchen signalisiert dabei, dass ein eingehender Anruf nicht manipuliert wurde. Grundlage all dieser Anwendungen ist das im Smartphone integrierte Secure Element. Physische Ausweise, Smartcards und Schlüssel werden damit ersetzt – Komplexität, Kosten und Sicherheitsrisiken sinken.

Flexibel via Bluetooth und NFC

Magenta Security Mobile.ID nutzt sowohl Bluetooth Low Energy (BLE) als auch Near Field Communication (NFC). Dadurch ist die Lösung flexibel in verschiedenste Infrastrukturen integrierbar – vom Zutrittssystem bis zur digitalen Signaturplattform.

Die Plattform ist bewusst so konzipiert, dass Unternehmen nur die Funktionen implementieren, die sie tatsächlich benötigen. Sie eignet sich für kleine, mittelständische und große Unternehmen gleichermaßen.

Perspektive: Schutz vor Deepfakes und mehr

Langfristig sieht die Telekom weiteres Potenzial: Inhalte wie Fotos oder Videos könnten künftig mit einer Art digitalen Wasserzeichen versehen werden, wenn sie mit einem entsprechend abgesicherten Smartphone erstellt wurden. So ließen sich Manipulationen oder Deepfake-Missbrauch deutlich erschweren.

„Fortschritt muss uns als Gesellschaft sicherer machen, auf Vertrauen basieren und echten Mehrwert schaffen. Dafür stehen unsere Netze, Produkte und Services – heute und in Zukunft“, sagt Abdu Mudesir, Vorstand Product & Technology der Deutschen Telekom.

Marktstart in der DACH-Region

Der offizielle Marktstart für Geschäftskunden ist noch in diesem Jahr in Europa vorgesehen, zunächst mit Fokus auf die DACH-Region. Weitere technologische Ökosysteme sollen künftig folgen, der Start erfolgt jedoch exklusiv mit Samsung als erstem Partner.

Mit Magenta Security Mobile.ID positioniert sich die Telekom im wachsenden Markt für digitale Identitäts- und Sicherheitslösungen – und macht das Smartphone zur zentralen Vertrauensinstanz im Unternehmensumfeld.


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Think WIoT
Kontakt:
Anja Van Bocxlaer