HID-Report 2026: Identity Convergence rückt Vertrauen und Wahlfreiheit in den Fokus
Neue globale Studie zeigt sieben entscheidende Trends auf, die Identitäts-, Zugriffs- und Vertrauensstrategien in konvergierten physischen und digitalen Umgebungen prägen
HID, ein weltweit führender Anbieter von vertrauenswürdigen Identitätslösungen, hat seinen Bericht „2026 State of Security and Identity Report” veröffentlicht, in dem aufgezeigt wird, wie Unternehmen weltweit das Identitätsmanagement neu definieren, um Vertrauen aufzubauen, den Schutz zu verstärken und die Wahlmöglichkeiten der Benutzer zu erhalten.
Basierend auf den Erkenntnissen von mehr als 1.500 Sicherheits- und IT-Fachleuten, Endnutzern und Industriepartnern bietet der Bericht einen umfassenden Überblick darüber, wie Identität heute im Zentrum der Sicherheitsstrategie in zunehmend konvergierten physischen und digitalen Ökosystemen steht.
„Sicherheitsverantwortliche stehen eindeutig unter Druck, die Zugangs- und Identitätsinfrastruktur zu modernisieren, aber unsere Untersuchungen zeigen, dass sie sich ebenso auf Governance, Schutz und Transparenz konzentrieren, um dauerhaftes Vertrauen aufzubauen“, sagte Ramesh Songukrishnasamy, Senior Vice President und Chief Technology Officer bei HID. „Die Unternehmen, die 2026 erfolgreich sein werden, sind diejenigen, die ihren Stakeholdern sinnvolle Lösungsoptionen bieten und gleichzeitig eine robuste Sicherheit gewährleisten.“
Sieben Trends, die die Zukunft von Identität und Sicherheit bestimmen
Der Bericht identifiziert sieben miteinander verbundene Trends, die gemeinsam die nächste Phase der identitätsbasierten Sicherheitsstrategie definieren:
1. Identitätsmanagement dominiert die strategische Planung
Fast drei Viertel (73 %) der Befragten nennen das Identitätsmanagement als oberste Priorität – die am höchsten bewertete Kategorie in der Studie. Unternehmen wechseln von eigenständigen Authentifizierungssystemen zu einer einheitlichen Identitätsverwaltung, die sowohl den physischen als auch den digitalen Bereich umfasst.
2. Mobile Zugangsdaten erreichen kritische Masse
Die Einführung mobiler Anmeldedaten wird zunehmend durch Sicherheitsvorteile (50 %) und weniger durch Komfort (34 %) vorangetrieben. Hybride Anmeldeumgebungen bleiben jedoch die Norm: 84 % der Endnutzer verwenden neben mobilen Anmeldedaten weiterhin physische Anmeldedaten.
3. Biometrie geht über MFA hinaus und wird zum Kernstück der Zugriffskontrolle
Biometrische Technologien gewinnen an strategischer Bedeutung (45 %), angeführt von Fingerabdruck- (71 %) und Gesichtserkennung (50 %). Gleichzeitig haben sich die Bedenken hinsichtlich Ethik und Datenschutz im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt und sind von 31 % auf 67 % gestiegen.
4. Echtzeit-Ortungslösungen (RTLS) breiten sich in Mainstream-Anwendungsfällen aus
Die Einführung von RTLS beschleunigt sich in den Bereichen Gesundheitswesen, Fertigung und Logistik. Während 42 % der Endnutzer RTLS als strategische Priorität identifizieren, stellen Kosten, Integrationskomplexität und Datenschutzbedenken weiterhin Herausforderungen dar.
5. Die Konvergenz von physischer und digitaler Identität beschleunigt sich
Einheitliche Identitätslösungen setzen sich zunehmend durch: 75 % der Unternehmen haben integrierte Identitätsplattformen für Gebäude, Netzwerke und Anwendungen eingeführt oder evaluieren diese aktiv.
6. RFID wird zur grundlegenden Infrastruktur
Die Einführung von RFID nimmt weiterhin stetig zu, wobei 54 % der Befragten eine aktive Nutzung angeben. Einst als Nischentechnologie betrachtet, gilt RFID heute als zentrale Infrastruktur für die Nachverfolgung von Vermögenswerten, die Bestandsverwaltung und die operative Intelligenz.
7. Investitionen verlagern sich auf integrierte Plattformen
Unternehmen wenden sich von Punktlösungen ab und hin zu integrierten Identitäts- und Sicherheitsplattformen, um Transparenz, Effizienz und Ausfallsicherheit zu verbessern. Die Komplexität der Integration bleibt dabei das größte Hindernis.
Ethik und Datenschutz im Vordergrund
Über die Einführung von Technologien hinaus unterstreicht der Bericht für 2026 ein entscheidendes Thema: Ethische und datenschutzrechtliche Überlegungen sind wichtiger denn je.
Allein im Bereich der Biometrie äußern 67 % der Endnutzer moderate bis hohe Bedenken hinsichtlich ethischer Implikationen und Datenschutz. Unternehmen reagieren darauf mit strengeren Governance-Rahmenwerken, Transparenzmaßnahmen und Compliance-Strategien – ein Zeichen für eine größere Reife bei der Entscheidungsfindung im Bereich identitätsbasierter Sicherheit.
Die Studie umfasst Branchen wie Gesundheitswesen, Bildung, Behörden, Finanzwesen, Fertigung und kritische Infrastruktur und bietet eine doppelte Perspektive sowohl von Endnutzern als auch von Implementierungspartnern. Diese kombinierten Erkenntnisse zeigen, wo Strategie und Umsetzung übereinstimmen – und wo noch operative Lücken bestehen.
Identität im Zentrum des Vertrauens
Der Bericht „2026 State of Security and Identity Report” vermittelt einen klaren Überblick darüber, wie Unternehmen ihre Investitionen priorisieren, Risiken managen und sich auf eine Zukunft vorbereiten, in der die Konvergenz von Identitäten Resilienz und Vertrauen definiert.
Der vollständige Bericht steht unter hidglobal.com zum Download bereit.