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COMPRION und Thales etablieren SGP.32 eSIM-Testumgebung für IoT-Interoperabilität

  • Veröffentlicht: 26. Februar 2026
  • Lesezeit: 3 min
  • Quelle:

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Testumgebung für GSMA SGP.32 eSIM-Interoperabilität von COMPRION und Thales
Die neue gemeinsame SGP.32-Umgebung stärkt die Interoperabilität und die Einhaltung von Standards im gesamten IoT-eSIM-Ökosystem. Bildquelle: Comprion

Die Zusammenarbeit zwischen COMPRION und Thales schafft eine dedizierte End-to-End-Validierungsumgebung für SGP.32, um die Interoperabilität zwischen eIM-, IPA- und eUICC-Implementierungen zu beschleunigen

COMPRION hat eine strategische Partnerschaft mit Thales bekannt gegeben, um die Branche besser auf die neue GSMA SGP.32 eSIM-Architektur für IoT-Geräte vorzubereiten.

Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, den Teilnehmern am IoT-Markt – darunter eUICC-Hersteller (EUMs), Chipsatz- und Gerätehersteller, Mobilfunknetzbetreiber, Softwareanbieter und Cloud-Anbieter – eine zuverlässige, standardbasierte Umgebung zum Testen und Validieren von SGP.32-Implementierungen zur Verfügung zu stellen.

Mit der Einführung von GSMA SGP.32 wird das eSIM-Ökosystem um neue Schlüsselkomponenten wie eIM (eUICC IoT Manager) und IPA (IoT Profile Assistant) erweitert. SGP.32 vereinfacht zwar die Bereitstellung und das Lebenszyklusmanagement für IoT-eSIMs, erhöht aber auch den Bedarf an präziser, nahtloser Interaktion zwischen diesen neuen Rollen und Schnittstellen, insbesondere da die Spezifikation ein offeneres Ökosystemmodell unterstützt.

Gemeinsame End-to-End-Testumgebung auf Basis von SGP.32

Im Rahmen der Partnerschaft richten COMPRION und Thales eine spezielle Testumgebung für die End-to-End-Validierung von Lösungen auf Basis der GSMA SGP.32-Spezifikation ein.

Die Umgebung basiert auf dem Testportfolio von COMPRION – einschließlich eUICC Profile Manager und COMPRION Network Bridge – und ermöglicht Funktions- und Interoperabilitätstests gemäß den GSMA SGP.32-Anforderungen. Thales steuert eine GSMA-konforme eUICC-Karte mit vorintegriertem IPAe bei, um die zu testenden Geräte auszustatten.

„Mit SGP.32 entstehen neue Rollen und Schnittstellen, die technisch präzise aufeinander abgestimmt sein müssen. Unsere gemeinsame Testumgebung schafft Transparenz in dieser frühen Marktphase und gibt Marktteilnehmern und Entwicklern die Möglichkeit, ihre Implementierungen auf strukturierte Weise zu validieren“, sagte Dr. Marcus Dormanns, Director Product Management & Business Development bei COMPRION.

Interoperabilität über Referenzimplementierungen hinweg getestet

Im Rahmen der Zusammenarbeit haben COMPRION und Thales die Interoperabilität zwischen ihren jeweiligen Produkten validiert, darunter die Thales MultiSIM IoT eUICC (Industrie- und Automobilklasse), Thales SGP.32 IPAe und die Testinfrastrukturkomponenten eIM, SM-DP+ und IPAd von COMPRION als Referenzimplementierungen.

Dies gibt den Akteuren des Ökosystems zusätzliche Sicherheit hinsichtlich der Einhaltung von Standards, einschließlich der Abdeckung standardisierter SGP.32-Befehle und -Funktionen innerhalb einer geeigneten Validierungsumgebung.

Technische Validierung unter realistischen Bedingungen

Durch die Kombination der Testtools von COMPRION mit der GSMA-konformen eUICC-Implementierung von Thales unterstützt die gemeinsame Umgebung eine realistische Validierung von SGP.32-Integrationen und hilft Unternehmen, Risiken frühzeitig zu erkennen und Lösungen sicher in komplexe IoT-Architekturen einzubetten.

„Als Pioniere und Unterstützer früher eSIM-Implementierungen weltweit wissen wir, dass eine robuste Interoperabilität für die Akzeptanz des Ökosystems von grundlegender Bedeutung und für den langfristigen Betriebserfolg entscheidend ist. Mit der Einführung von SGP.32 ist es wichtiger denn je, eine nahtlose und zuverlässige Interaktion zwischen den verschiedenen Marktkomponenten sicherzustellen“, sagte Guillaume Lafaix, VP Connectivity Solutions bei Thales.

Unterstützung für Entwickler und Dritte

Die Testumgebung ermöglicht es auch Drittanbietern von eIM- und IPA-Entwicklern, Interoperabilitätsprobleme zu analysieren, zu identifizieren und zu lösen – mit Unterstützung durch COMPRION-Tools und Beratungsdienste –, wodurch Entwicklungs- und Integrationszyklen beschleunigt werden.

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Thales DIS BPS Deutschland
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Steffi Lasch