Digitale Fachmedien: Warum Experten und verlässliche Quellen wichtiger werden

  • Veröffentlicht: 10. September 2026
  • Lesezeit: 6 min
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Digitale Fachmedien: Warum Experten und verlässliche Quellen wichtiger werden
Digitale Fachmedien verbinden verlässliche Information, persönliche Expertise und fachliche Einordnung und schaffen so Orientierung in einer immer größeren Informationsflut. Bildquelle: Think WIoT

Digitale Fachmedien gewinnen an Bedeutung, weil berufliche Informationssuche zunehmend online stattfindet. Gleichzeitig wächst der Bedarf an überprüfbaren Quellen, Expertenwissen und Einordnung, die aus Information belastbares Wissen für Entscheidungen machen.

Das zeigt sich auch im Fachmedienmarkt. 2025 stiegen die Digitalerlöse deutscher Fachmedienhäuser um 7 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Digital steht inzwischen für 48 Prozent des Gesamtumsatzes, während die Printerlöse um 5 Prozent zurückgingen. Quelle: Deutsche Fachpresse, Fachpresse-Statistik 2025

Gleichzeitig bleiben Fachmedien für berufliche Entscheidungen zentral. Laut Leseranalyse Entscheidungsträger (LAE) 2024 nutzen 71,7 Prozent der Entscheider digitale Fachmedienangebote regelmäßig oder gelegentlich als Informationsquelle für ihre berufliche Tätigkeit. Quelle: Deutsche Fachpresse, LAE-Sonderauswertung 2024 „Fachmediennutzung Entscheider“

Warum werden digitale Fachmedien wichtiger?

Mehr digitale Information bedeutet nicht automatisch mehr Wissen. Je größer das Angebot wird, desto wichtiger werden nachvollziehbare Quellen und erkennbare Expertise: Wer sagt was, auf welcher Grundlage und wer steht fachlich dahinter?

Was macht digitale Fachinformation verlässlich?

Gute Fachinformation nennt Ross und Reiter und ermöglicht im Idealfall auch den direkten Kontakt zum Experten.

Sie leistet damit mehr als die Bereitstellung von Produktdaten: Sie hilft, Zusammenhänge zu verstehen, Wissen aufzubauen, Technologien zu bewerten und Entscheidungen vorzubereiten.

Think WIoT ist eine digitale Fachplattform für Wireless IoT und Auto-ID. Fachartikel, News, Produkte, Lösungen und Experten werden dort miteinander verknüpft.

Sylvo Jäger, Jeronimo von Ah, Richard Aufreiter und Martin Hartwigsen
Vier Stimmen aus dem Think WIoT Netzwerk zeigen, wie digitale Fachmedien Expertise, technologische Einordnung, internationale Sichtbarkeit und neue Geschäftskontakte miteinander verbinden. Bildquelle: Think WIoT

Vom Printmedium zur digitalen Fachplattform

Sylvo Jäger, Geschäftsführer von microsensys, begleitet die Zusammenarbeit mit Think WIoT bereits seit der Zeit des Printmediums „RFID im Blick“:

„Die Zusammenarbeit zwischen microsensys und dem Think WIoT Team reicht schon bis in die Zeit des Printmediums ‚RFID im Blick‘ zurück. Die neue Plattform THINK WIoT ist aus unserer Sicht der wichtigste Online-Kanal der Auto-ID Branche im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus.

An der redaktionellen Zusammenarbeit mit THINK WIoT schätzen wir sehr, dass Content durch die fachliche Expertise quasi im Gespräch entsteht und an das richtige Publikum adressiert wird. Dieser Umstand ist für uns als mittelständisches Unternehmen mit den entsprechenden Ressourcen ein echter Benefit. Und erzeugt außerdem regelmäßig Kontakt- und Projektanfragen.“

„Ein unverzichtbarer Beschleuniger für die weltweite IoT-Branche“

Martin Hartwigsen, Business Development Manager bei deister electronic, hebt insbesondere die internationale Sichtbarkeit und Lead-Generierung hervor:

„Ein unverzichtbarer Beschleuniger für die weltweite IoT-Branche!“

„Als Partner der Think WIoT können wir ein durchweg positives Fazit ziehen. Die Plattform ist nicht nur ein europäisches Aushängeschild, sondern ein global unverzichtbarer Knotenpunkt für die gesamte Wireless-IoT-Branche.

Ein Highlight unserer Partnerschaft ist die herausragende Lead-Generierung. Dank des spezialisierten Ökosystems haben wir hochkarätige Kontakte und konkrete Projektanfragen aus Branchen und Zielmärkten erhalten, die wir über unsere eigenen Vertriebskanäle schlichtweg nicht erreicht hätten. Die Plattform öffnet Türen zu völlig neuen Branchensegmenten – von der globalen Logistik bis hin zu spezialisierten Industrie-4.0-Anwendungen.

Für uns ist Think WIoT weit mehr als nur ein Medienpartner: Sie ist der strategische Schlüssel, um technologische Innovationen international sichtbar zu machen und echtes Business zu generieren.

Wir freuen uns sehr auf die weitere, erfolgreiche Zusammenarbeit!“

Damit wird eine zweite Dimension digitaler Fachmedien sichtbar: Spezialisierte Informationen können weltweit genau die Menschen erreichen, für die sie fachlich relevant sind.

15 Jahre vom Fachmagazin zum Wireless-IoT-Ökosystem

Richard Aufreiter, VP Product Marketing, Identification Technologies bei HID, arbeitet seit 2011 mit dem heutigen Think-WIoT-Team zusammen:

„Als ich im Jahre 2011 anfing, bei HID als Produktmanager für industrielle RFID-Tags zu arbeiten, und die Positionierung von HID in diesem Markt aufzubauen, war RFID-im-Blick das wichtigste Medium für diese Technologie im deutschsprachigen Markt. Zu dieser Zeit lernte ich Anja van Bocxlaer als begeisterte und hilfreiche Leiterin des Verlagshauses kennen, deren persönliches Anliegen es war und ist, die RFID-Industrie gemeinsam mit den Herstellern und Endanwendern voranzubringen und ihre Anwendungsfälle auszubauen.

Was mit einem Print-Magazin begann, wurde über die Jahre hinweg durch Messen in Düsseldorf und Wiesbaden sowie durch eine ausgezeichnete Online-Präsenz und virtuelle Konferenzen unter dem WIOT-Label zu einem Anlaufpunkt für RFID- und IoT-Themen, insbesondere in Europa, ausgebaut. HID war von Anfang an dabei und fühlte sich stets sehr gut betreut. Sogar während des Corona-Lockdowns schafften Anja und ihr Team es, eine virtuelle Messe abzuhalten und damit die Kontinuität zu wahren.

Anja ist ein Organisationstalent und hat immer ein offenes Ohr für Anregungen ihrer Kundschaft, etwa zur Organisation der Vorträge auf den Messen oder zum Selbstmanagement der Onlineprofile. In den letzten 15 Jahren sind zahllose Artikel über unsere RFID-Technologien und Case Studies entstanden. Anja und ihr Team gingen dabei oft ‚die extra Meile‘ und unterstützten ihre Kunden beim Schreiben und Übersetzen von Texten auf Basis von Interviews oder bei der grafischen Ausgestaltung von Artikeln bis hin zu maßgeschneiderten Angeboten für die jährliche Zusammenarbeit.

Es ist immer schön mit Menschen zu arbeiten, denen das große Ganze wichtig ist und die mit Begeisterung und Elan dafür einstehen. Danke Anja & Team!“

Heute veröffentlicht Think WIoT Inhalte in Englisch, Deutsch und Französisch und macht Fachthemen und Experten damit über nationale Märkte hinweg auffindbar.

Für junge Technologieunternehmen kann Fachinformation Türen öffnen

Jeronimo von Ah von BTRY beschreibt die Verbindung aus persönlichem Austausch, Fachcontent und digitalen Formaten:

„Die WIoT Tomorrow in Wiesbaden war letztes Jahr ein echter Meilenstein für uns. In einem einzigen Event haben wir die gesamte Branche kennengelernt, neue Kunden gefunden und wichtige Partnerschaften geschlossen. Auch die Webinare und die Plattform von Think WIoT schätzen wir sehr, sie sind praxisnah und führen direkt zu konkreten Kollaborationen. Ausserdem kommuniziert das WIoT-Team immer sehr gut und kommt proaktiv mit spannenden Ideen auf uns zu, um unsere Sichtbarkeit weiter zu erhöhen.“

Gerade bei neuen und erklärungsbedürftigen Technologien reicht ein Datenblatt häufig nicht aus. Einordnung, Anwendungserfahrung und der Zugang zu den Menschen hinter einer Technologie machen aus Produktinformation nutzbares Fachwissen.

Technologien brauchen Sichtbarkeit. Expertise braucht Kontext. Think WIoT bringt beides zusammen.

Die Plattform bietet Unternehmen und Experten die Möglichkeit, Technologien, Projekte und Erfahrungen sichtbar zu machen und neue Kontakte zu erreichen. Werden Sie Teil davon. Kontaktieren Sie uns und bringen Sie Ihr nächstes Thema zu Think WIoT.


Kontakt- und Firmeninformationen

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Anja Van Bocxlaer