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Wie lassen sich Produkte, Verpackungen oder Gegenstände ohne Siliziumchip identifizieren?
In diesem Vortrag stellt Ines Bakri von der RheinMain-Hochschule die Grundlagen der chiplosen RFID vor und erläutert, warum elektromagnetische Signaturen neue Möglichkeiten für eine skalierbare, passive und druckbare Identifikation eröffnen könnten.
Die Veranstaltung vergleicht chiplose RFID-Technologie mit etablierten RFID-, Barcode- und optischen Identifikationstechnologien, ausgehend vom zugrunde liegenden Radarprinzip: Anstatt Daten auf einem integrierten Schaltkreis zu speichern, reflektiert das Tag eine charakteristische elektromagnetische Signatur, die von einem Lesegerät erfasst und interpretiert werden kann.
Der Vortrag vermittelt zudem einen realistischen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung. Zwar könnte chiplose RFID kostengünstige und großvolumige Anwendungen in den Bereichen Logistik, Einzelhandel, intelligente Verpackungen und Sensorik unterstützen, doch bestehen weiterhin große technische Herausforderungen. Dazu zählen begrenzte Datendichte, Interferenzen und Rauschen in realen Umgebungen, Mehrwegeffekte, die Empfindlichkeit der Lesegeräte sowie das Fehlen gemeinsamer Standards.
Sehen Sie sich die Aufzeichnung an, um zu erfahren, wie Forscher diese Einschränkungen durch Kalibrierungstechniken, verbesserte Signalverarbeitung und MIMO-basierte Erkennungsansätze angehen und in welchen Bereichen chiplose RFID eine praktische Ergänzung zu Barcode- und herkömmlichen RFID-Systemen werden könnte.