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Logopak: Wenn Etikettierung schnell, zuverlässig und hochverfügbar sein muss

Logopak verbindet industrielle Robustheit, hohe Fertigungstiefe, RFID-Erfahrung und Softwarekompetenz zu zuverlässigen, nachhaltigen Etikettierlösungen für anspruchsvolle Produktions- und Logistikprozesse.

  • Veröffentlicht: 26. Mai 2026
  • Lesezeit: 7 min
  • Von: Anja Van Bocxlaer
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Logopak: Wenn Etikettierung schnell, zuverlässig und hochverfügbar sein muss
Interview mit Steffan Gold, Geschäftsführer von Logopak, über schnelle, zuverlässige und hochverfügbare Etikettierung, Print-and-Apply-Systeme, RFID, Linerless-Technologie und Softwarelösungen für industrielle Prozesse. Quelle: Logopak
  • Logopak stellt industrielle Etikettierlösungen her, die besonders bei hohen Stückzahlen Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit gewährleisten.
  • Die Produktion „Made in Germany“ mit eigener Fertigungstiefe erlaubt flexible Anpassungen und schnelle Reaktionen auf Kundenanforderungen.
  • RFID-Technologie wird integraler Bestandteil von Prozessketten zur Optimierung von Logistik, Lokalisierung und Datenmanagement.
  • Softwareintegration und persönliche Projektbetreuung sichern langfristige Stabilität und effiziente Abläufe in automatisierten Prozessen.

In automatisierten Produktions- und Logistikprozessen ist Etikettierung längst mehr als ein Randthema. Sie entscheidet darüber, ob Waren eindeutig identifizierbar sind, ob Paletten sicher durch die Supply Chain laufen, ob Daten in ERP-, MES- oder Lagerverwaltungssystemen korrekt ankommen und ob Prozesse auch bei hohen Stückzahlen stabil bleiben.

Für Logopak ist genau diese Schnittstelle zwischen physischem Objekt, digitalem Datensatz und industrieller Automation seit Jahrzehnten das zentrale Arbeitsfeld.

Im Gespräch mit Steffan Gold, Geschäftsführer von Logopak, wird deutlich, dass Logopak sich nicht als Anbieter einfacher Etikettiergeräte versteht. Das Unternehmen ist spezialisiert auf industrielle Print-and-Apply-Systeme, RFID-Etikettierung, Softwareintegration und verlässliche Kennzeichnungslösungen.

Die Systeme kommen vor allem dort zum Einsatz, wo große Mengen bewegt werden, Prozesse zuverlässig laufen müssen und Verfügbarkeit entscheidend ist. Steffan Gold bringt es im Interview klar auf den Punkt. Logopak sei in der Regel dort zu finden, „wo es um große Stückzahlen geht“, weil dort Zuverlässigkeit und Anlagenverfügbarkeit eine zentrale Rolle spielen.

Diese Haltung spiegelt sich auch im Kundenfeedback wider. Auf die Frage, was Kunden am häufigsten zurückmelden, sagt Gold: „Die laufen einfach.“ Gemeint sind damit Systeme, die im industriellen Alltag nicht ständig Aufmerksamkeit benötigen, sondern stabil arbeiten.

Gerade in Produktions- und Logistikumgebungen ist das ein entscheidender Faktor. Jeder ungeplante Stillstand verursacht Aufwand, Kosten und im schlimmsten Fall Verzögerungen entlang der gesamten Prozesskette.

Made in Germany als technische Kontrolltiefe

Ein wesentlicher Grund dafür liegt in der Fertigungstiefe. Logopak entwickelt und fertigt seine Systeme in Hartenholm in Schleswig-Holstein. Für Gold steht „Made in Germany“ deshalb nicht nur für Qualität, sondern auch für Entwicklungstiefe, Kontrolle und Reaktionsfähigkeit.

Während viele Anbieter Standardmodule konfigurieren und montieren, verfügt Logopak über eine hohe eigene Fertigungstiefe, inklusive mechanischer Fertigung. Im Interview betont Gold, dass diese Struktur gerade in schwierigen Lieferkettensituationen ein großer Vorteil war. Bauteile konnten flexibel angepasst und Aufträge weiterhin ausgeliefert werden.

Für Kunden bedeutet das kürzere Wege, mehr technische Kontrolle und eine höhere Fähigkeit, auch Sonderanforderungen umzusetzen. Diese Stärke wird besonders relevant, wenn Etikettiersysteme tief in bestehende Produktionslinien integriert werden.

Denn es geht nicht nur darum, ein Etikett zu drucken. Es muss zum richtigen Zeitpunkt, mit den richtigen Daten, auf dem richtigen Objekt, an der richtigen Stelle und unter realen Umgebungsbedingungen sicher appliziert werden.

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Von kleinen Label-Formaten bis zur A3-Etikettierung

Logopak wird häufig mit großen Palettenetikettierern, End-of-Line-Anlagen oder Portallösungen verbunden. Das ist naheliegend, denn viele Anwendungen entstehen dort, wo hohe Volumen, große Verpackungseinheiten und automatisierte Fördertechnik zusammenkommen.

Gleichzeitig zeigt das Interview, dass Logopak nicht nur große Anlagen beherrscht. Die Systeme können Produktionslinien auch mit kompakten Print-and-Apply-Modulen ergänzen.

Gold verweist darauf, dass Logopak sehr kleine Etiketten verarbeiten kann, aber auch große Formate. Das größte druckbare Etikett liegt bei A3, also 29,7 × 42,0 Zentimetern, und wird beispielsweise auf großen Papierrollen eingesetzt. Entscheidend ist dabei nicht nur der Druck, sondern das sichere Handling und Applizieren auf unterschiedlichen Oberflächen, Objekten und Geometrien.

Diese Bandbreite macht Logopak für Unternehmen interessant, die nicht nur ein einzelnes Gerät suchen, sondern eine Etikettierlösung, die sich an reale Prozessbedingungen anpassen lässt.

In der Lebensmittelindustrie können Edelstahloptionen relevant sein. In der Logistik geht es um Geschwindigkeit, Wiederholgenauigkeit und Integration in Fördertechnik. In der Industrie spielen robuste Mechanik, Schnittstellen und langfristige Verfügbarkeit eine zentrale Rolle.

RFID wird Teil integrierter Prozessketten

Besonders spannend ist der Blick auf RFID. Logopak war früh in der Entwicklung von RFID-fähigen Print-and-Apply-Systemen aktiv. Im Interview wird auf eine Weltpremiere aus dem Jahr 1999 verwiesen. Schon damals ging es darum, RFID-Etiketten automatisiert zu bedrucken, zu codieren und aufzubringen.

Viele frühe Projekte kamen jedoch zu einem Zeitpunkt, an dem die Supply Chain noch nicht vollständig bereit war. Die Kosten lagen häufig beim Hersteller, der wirtschaftliche Nutzen entstand aber eher später in der Kette. Heute sieht Gold eine andere Situation. RFID wird stärker integriert betrachtet, und der Nutzen verteilt sich zunehmend über mehrere Prozessstufen.

Der Bedarf wächst. Gold beobachtet insbesondere in der Logistik eine steigende Nachfrage nach RFID-Lösungen. Gleichzeitig gewinnen die verfügbaren Informationen entlang der Prozesskette an Wert. Die Lokalisierung von Produkten, kürzere Suchzeiten, Prozessoptimierung sowie zusätzliche Daten wie Temperatur oder Feuchtigkeit werden wichtiger.

Damit wird RFID nicht mehr nur als Identifikationstechnologie betrachtet, sondern als Baustein für transparente, datengetriebene Prozesse.

Kooperation statt Einzellösung

Diese Entwicklung verändert auch die Rolle von Partnern. Gold beschreibt, dass RFID stärker in Ökosystemen gedacht werden muss. Ein einzelner Anbieter kann nicht mehr alle Anforderungen alleine abdecken.

Logopak arbeitet daher mit Integratoren, Tag-Herstellern und weiteren Partnern zusammen, um Systemlösungen zu ermöglichen. Im Interview nennt Gold unter anderem die Zusammenarbeit mit Logistikpartnern sowie den Aufbau weiterer Ökosysteme innerhalb der Unternehmensgruppe. Interessierte Kooperationspartner seien willkommen.

RFID-Projekte funktionieren selten isoliert. Sie brauchen passende Tags, geeignete Lesepunkte, Druck- und Applikationstechnik, Prozesswissen, Softwareintegration und eine klare Datenstrategie.

Genau an dieser Schnittstelle kann Logopak seine Erfahrung einbringen. Nicht nur als Maschinenbauer, sondern als Partner für industrielle Etikettierung und Datenanbindung.

Software, Schnittstellen und Beratungskompetenz

Neben der Mechanik spielt Software eine immer größere Rolle. Logopak hat früh eigene Softwarelösungen entwickelt und bietet tiefe Schnittstellen in Kundensysteme wie SAP oder MES.

Für Gold ist diese Datenintegration ein zentraler Grund, warum Kunden Logopak schätzen. Etikettierung ist heute eng mit Datenströmen verbunden. Artikelnummern, Chargen, Seriennummern, Versanddaten, Prüfstatus oder RFID-Daten müssen zuverlässig aus Systemen übernommen, verarbeitet und zurückgeführt werden.

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Hinzu kommt die Beratung. Gold beschreibt Logopak offen als Anbieter, der nicht über den niedrigsten Preis verkauft, sondern über Langlebigkeit, Stabilität, Kompetenz und Service. Jeder Kundenauftrag erhält einen Projektmanager, der häufig über 10, 15 oder 20 Jahre Erfahrung verfügt und das Projekt von den ersten Spezifikationen bis zur Endabnahme begleitet. So werden Anforderungen im Vorfeld sauber geklärt und die spätere Umsetzung abgesichert.

Diese Haltung passt zu den neueren Aussagen von Gold. Der konkrete Kundennutzen liegt in sichereren, effizienteren und nachhaltigeren Prozessen. Weniger Stillstände, geringere Betriebskosten und Zukunftssicherheit durch digitale Anbindung sind dabei zentrale Argumente. Dazu kommen nachhaltige Technologien wie linerless Etiketten und der Verzicht auf Druckluft.

Linerless Etiketten kommen ohne Trägerpapier aus. Dadurch entsteht weniger Abfall, es passen mehr Etiketten auf eine Rolle und Rollenwechsel im laufenden Betrieb können reduziert werden. Gerade bei hohen Etikettiermengen kann das Material, Zeit und Entsorgungsaufwand sparen und damit sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile schaffen.

Innovation mit industrieller Erfahrung

Logopak ruht sich nicht auf seiner frühen Rolle in RFID- und Print-and-Apply-Anwendungen aus. Gold verweist im Interview auf aktuelle Entwicklungen wie praxistaugliche Linerless-Lösungen und Low-Code-Ansätze, mit denen Kunden Daten- und Prozessabläufe einfacher selbst konfigurieren können.

Diese Kombination prägt das Selbstverständnis von Logopak. Robuste Technik, Service und Erfahrung bleiben die Basis, während neue Anforderungen rund um Digitalisierung, RFID, Softwareintegration und Nachhaltigkeit in zuverlässige industrielle Lösungen überführt werden.

Für Unternehmen mit automatisierten Produktions- und Logistikprozessen ist das ein starkes Versprechen. In der Praxis zählt nicht allein, ob ein System technisch beeindruckend ist. Entscheidend ist, ob es zuverlässig arbeitet, ob es sich integrieren lässt, ob Support verfügbar ist und ob es auch nach Jahren noch stabil bleibt.

Genau hier liegt die Stärke von Logopak. Das Unternehmen verbindet industrielle Robustheit, RFID-Erfahrung, hohe Fertigungstiefe, Softwarekompetenz und persönliche Projektbetreuung. Oder, wie es Kunden laut Steffan Gold offenbar am einfachsten ausdrücken: „Die laufen einfach.“

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