HID und Kodaa skalieren Mobile-Wallet-Zugang im 101 Collins Street
In der 101 Collins Street, einem markanten Bürohochhaus mit mehreren Mietern in Melbourne, haben Kodaa und HID für Tausende von Nutzern in mehr als 35 Mieteinheiten einen Zugang per Mobile Wallet eingeführt. Das Projekt zeigt, wie digitale Zugangsdaten physische Karten ersetzen können, ohne dass eine vollständige Umgestaltung der Infrastruktur erforderlich ist.
Mobiler Zugang in einem Bürohochhaus mit mehreren Mietern
Die 101 Collins Street ist ein großes Bürogebäude, das von mehreren Mieterorganisationen genutzt wird. Die Zugangsinfrastruktur muss daher unterschiedliche Nutzergruppen, Berechtigungen und Gebäudebereiche unterstützen und gleichzeitig die effiziente Ausstellung, Änderung und Sperrung von Zugangsdaten ermöglichen.
Die mobile Zugangslösung ist seit fast einem Jahr in Betrieb. Tausende Mieter und Besucher nutzen nun in ihren mobilen Wallets gespeicherte Zugangsdaten, um Zugang zu Gebäudeeingängen, Aufzügen, Schließfächern und Einrichtungen für den Feierabend zu erhalten.
Die in Melbourne ansässige Digitalberatung Kodaa realisierte das Projekt unter Einsatz von HID Mobile Access. HID stellt die sicheren mobilen Zugangsdaten und die vertrauenswürdige Identitätsinfrastruktur bereit, während Kodaa den Zugangsprozess in die Gebäudeumgebung integriert.
Bestehende Zugangsinfrastruktur bleibt erhalten
Die Einführung erforderte keinen vollständigen Austausch der bestehenden Zutrittskontrollinfrastruktur. Die mobilen Zugangsdaten wurden in die bereits im Gebäude betriebenen Systeme integriert.
Dies ist besonders relevant für etablierte Gewerbeimmobilien, bei denen der Austausch von Lesegeräten, Steuerungen und Verwaltungssystemen an allen Zugangspunkten zu erheblichen technischen und betrieblichen Beeinträchtigungen führen kann.
„Das Projekt erforderte keine vollständige Überarbeitung der Infrastruktur“, sagt Seth Khouri, Gründer von Kodaa. „Die integrierte Lösung ist so konzipiert, dass sie mit bestehenden Systemen zusammenarbeitet, und HID gewährleistet eine Modernisierung ohne Betriebsunterbrechungen.“
Für Systemintegratoren verlagert dieser Ansatz den Fokus vom vollständigen Systemaustausch hin zur Kompatibilität zwischen Zugangsdaten, Lesegeräten, Zutrittskontrollplattformen und Verwaltungsprozessen der Mieter.
Zugriffsrechte wechseln von Karten zu digitalen Workflows
Die Einführung verändert auch die Art und Weise, wie Zugangsberechtigungen verwaltet werden. Anträge, Genehmigungen, Aktualisierungen und Widerrufe werden digital über ein zentrales Portal abgewickelt.
Prozesse, die zuvor von der Herstellung, Verteilung oder Einsammlung physischer Karten abhingen, können nun innerhalb von Minuten statt Tagen abgeschlossen werden. Dies reduziert administrative Verzögerungen bei der Einarbeitung, bei Rollenwechseln, bei temporären Zugängen und beim Ausscheiden.
Das digitale Lebenszyklusmanagement von Zugangsausweisen ist besonders relevant in Gebäuden mit mehreren Mietern, in denen sich Zugangsrechte häufig zwischen Unternehmen, gemeinsam genutzten Räumen und Gebäudediensten ändern.
Ein Ausweis für mehrere Gebäudedienste
Der mobile Zugangsnachweis wird in der digitalen Geldbörse des Nutzers gespeichert und an mehreren Zugangspunkten verwendet. Derselbe Zugangsnachweis ermöglicht den Zutritt zum Gebäude, die Aufzugsfreigabe, den Zugang zu Schließfächern sowie die Nutzung von Einrichtungen am Ende der Fahrt.
Dies sorgt für einen einheitlicheren Zugangsprozess und macht eine separate Plastikkarte überflüssig. HID kombiniert den Zugangsnachweis mit Sicherheit auf Geräteebene, während der Gebäudebetreiber die Kontrolle über die Autorisierung und den Entzug behält.
Für Lösungsanbieter gehen die technischen Anforderungen über die bloße Ausstellung eines Zugangsnachweises hinaus. Lesegerätekompatibilität, Wallet-Einrichtung, Integration in die Zutrittskontrolle und zuverlässiges Lebenszyklusmanagement müssen über alle beteiligten Mieter- und Gebäudesysteme hinweg funktionieren.
Ein skalierbares Modell für Gewerbegebäude
Die Implementierung in der 101 Collins Street zeigt, dass der Zugang per Mobile Wallet in großem Maßstab in einer komplexen Immobilie mit Tausenden von aktiven Nutzern und mehr als 35 Mieteinheiten funktionieren kann.
Sie zeigt zudem, dass der mobile Zugang nicht zwangsläufig eine einschneidende Infrastrukturumstellung erfordert. Bestehende Zugangssysteme können Teil der Architektur bleiben, während digitale Zugangsdaten die Benutzerinteraktion und die Verwaltung modernisieren.
Für Immobilienbesitzer und Facility-Manager liegen die wichtigsten betrieblichen Vorteile in einer schnelleren Verarbeitung von Zugangsdaten, einer geringeren Abhängigkeit von physischen Karten und einer zentralisierten Kontrolle über sich ändernde Zugangsrechte.
Führen Sie den Mobile-Wallet-Zugang in Ihrem Gebäude ein, ohne die gesamte Zutrittsinfrastruktur zu ersetzen. Sprechen Sie direkt mit Kodaa und HID über die Kompatibilität der Lesegeräte, die Bereitstellung von Zugangsdaten und die Einführung eines sicheren mobilen Zugangs an Eingängen, in Aufzügen, an Schließfächern und bei Mieterdiensten.