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HID stellt Converged Credentials für einheitliches Identitätsmanagement vor

  • Veröffentlicht: 22. April 2026
  • Lesezeit: 3 min
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HID Converged Credentials Lösung für einheitliches physisches und digitales Identitätsmanagement
Kombinierte Zugangsdaten ermöglichen den sicheren Zugang zu Gebäuden, Arbeitsplätzen und Anwendungen mit einer einzigen Karte oder einem einzigen Token. Bildquelle: HID

HID hat eine konvergente Authentifizierungslösung eingeführt, die darauf ausgelegt ist, den physischen und logischen Zugang innerhalb von Unternehmen zu vereinheitlichen. Der Ansatz begegnet fragmentierten Identitätssystemen, indem er eine einzige Zugangsberechtigung für den Gebäudezugang, die Anmeldung am Arbeitsplatz und die Anwendungsauthentifizierung ermöglicht.

Fragmentierte Identitäten als Sicherheitsrisiko

In vielen Unternehmen werden physischer und digitaler Zugang nach wie vor getrennt verwaltet. Mitarbeiter verwenden oft unterschiedliche Zugangsdaten für den Gebäudezugang, IT-Systeme und Cloud-Dienste. Diese Trennung erhöht die Komplexität und schafft zahlreiche potenzielle Angriffsvektoren, die schwer zu überwachen und zu verwalten sind.

Laut dem „2026 State of Security and Identity Report“ von HID setzen bereits 75 Prozent der Unternehmen konvergente Identitätslösungen ein oder prüfen deren Einführung. Gleichzeitig nennen 52 Prozent fragmentierte Systeme als Haupthindernis für den Fortschritt. Die Ergebnisse unterstreichen die wachsende Nachfrage nach einheitlichen Identitätsarchitekturen.

Ein Zugangsnachweis für physischen und digitalen Zugang

Die HID Converged Credentials-Lösung konsolidiert den physischen und logischen Zugang in einem einzigen, standardbasierten Zugangsnachweis. Mitarbeiter können dieselbe Karte oder denselben Token verwenden, um Zugang zu gesicherten Einrichtungen zu erhalten, sich an Arbeitsplätzen anzumelden und sich bei Unternehmensanwendungen zu authentifizieren.

Das System unterstützt die Standards FIDO2 und PKI und ermöglicht so eine phishing-resistente Authentifizierung über verschiedene Umgebungen hinweg. Für Sicherheitsteams bedeutet dies zentralisierte Transparenz, vereinfachtes Management des Lebenszyklus von Zugangsdaten und verbesserte Nachvollziehbarkeit. Zugriffsrechte können über einen einheitlichen Ansatz systemübergreifend vergeben oder widerrufen werden.

Geringere Komplexität für den Sicherheitsbetrieb

Durch die domänenübergreifende Integration des Identitätsmanagements verringert die Lösung die Abhängigkeit von mehreren Anbietern und isolierten Systemen. Dies kann Compliance-Prozesse vereinfachen und den Betriebsaufwand für IT- und Sicherheitsteams senken.

Der Ansatz passt sich zudem an sich weiterentwickelnde Bedrohungsszenarien an, in denen Angriffe auf Anmeldedaten immer raffinierter werden, einschließlich KI-gestützter Methoden. Eine einheitliche Identitätsschicht trägt dazu bei, Schwachstellen zu reduzieren, die mit inkonsistenten Authentifizierungsmechanismen verbunden sind.

Verschiedene Formfaktoren für die Bereitstellung

HID bietet die Lösung in verschiedenen Hardwarekonfigurationen an, um unterschiedliche Anwendungsfälle zu unterstützen:

  • Crescendo-Smartcards kombinieren physischen Zugang und digitale Authentifizierung und unterstützen FIDO2, PKI und OATH.

  • Sicherheitsschlüssel bieten eine tragbare Authentifizierung für den hochsicheren Zugriff auf Workstations und Cloud-Umgebungen.

  • Micro-Lesegeräte erweitern die NFC-basierte Authentifizierung auf Geräte und Arbeitsumgebungen, in denen mobile Lösungen nicht praktikabel sind.

Diese Optionen ermöglichen es Unternehmen, die Lösung an bestehende Infrastrukturen und Benutzerabläufe anzupassen.

Bedeutung für Integratoren und Unternehmen

Für Systemintegratoren und Lösungsanbieter stellen konvergierte Identitätsarchitekturen einen Wandel hin zu integrierten Sicherheitsökosystemen dar. Die Möglichkeit, den Zugriff über physische und digitale Domänen hinweg mit einem einzigen Zugangsnachweis zu verwalten, kann die Komplexität der Integration verringern und standardisierte Bereitstellungen unterstützen.

Für Endbenutzer vereinfacht dieser Ansatz die täglichen Authentifizierungsprozesse bei gleichzeitig höherem Sicherheitsniveau. Unternehmen profitieren von einer verbesserten Kontrolle über die Identitätsverwaltung und einem geringeren Verwaltungsaufwand.

Weitere Informationen zur HID Converged Credentials-Lösung finden Sie auf der HID-Landingpage „Converged Credentials: One Credential For Physical & Logical Access“ oder kontaktieren Sie uns direkt hier.


Kontakt- und Firmeninformationen

Veröffentlicht von
HID
Kontakt:
Richard Aufreiter