HID Glas-RFID-Tags ermöglichen dauerhafte Identifikation industrieller Assets
Kompakte LF- und HF-RFID-Transponder bieten eine dauerhafte Identifizierung für Werkzeuge, Geräte, Komponenten, Mehrweggüter und ausgewählte Anwendungen zur Tierkennzeichnung in anspruchsvollen Umgebungen.
Industrielle Vermögenswerte können über Jahre hinweg im Einsatz bleiben und sind dabei Feuchtigkeit, Chemikalien, Vibrationen und wechselnden Betriebsbedingungen ausgesetzt. HID Glass Tags wurden entwickelt, um diesen Vermögenswerten während ihres gesamten Lebenszyklus eine dauerhafte RFID-Identität zu verleihen.
Die kleinen, in Glas eingekapselten Transponder lassen sich direkt in Werkzeuge, Maschinenkomponenten, Ausrüstungen und wiederverwendbare Transportmittel integrieren. Sie sind mit LF- und HF-RFID-Technologien erhältlich und ermöglichen eine kontaktlose Identifizierung dort, wo herkömmliche Etiketten, gedruckte Codes oder freiliegende elektronische Tags weniger geeignet sind.
Eine dauerhafte digitale Identität im Inneren des Objekts
Anstatt die Kennzeichnung nur an der Außenseite eines Objekts anzubringen, kann ein Glas-RFID-Transponder direkt in das Produkt eingebettet oder in einer geschützten Aussparung installiert werden.
Jeder Tag verfügt über eine eindeutige RFID-Identität, die in der Software mit Informationen wie Seriennummer, Eigentümer, Wartungshistorie, Kalibrierungsstatus oder Produktionsdaten verknüpft werden kann.
Der gesamte Datensatz muss nicht auf dem Tag selbst gespeichert werden. In vielen Anwendungsfällen fungiert der RFID-Tag als langlebiger digitaler Schlüssel, der das physische Objekt mit seinem Datensatz in einem Anlagenmanagement-, Wartungs- oder Fertigungssystem verbindet.
Kompaktes Design für Werkzeuge und Komponenten
HID-Glas-Tags sind in verschiedenen Größen und IC-Konfigurationen erhältlich, wobei die Standardabmessungen bei etwa 1,25 × 8 Millimetern beginnen.
Dieses kompakte Design ermöglicht die Integration von RFID in Objekte mit begrenztem Einbauraum, darunter Werkzeuge, Produktionsanlagen, Maschinenkomponenten, Mehrwegbehälter, Fässer und andere industrielle Vermögenswerte.
Die Transponder nutzen die patentierte DBond-Direktbonding-Technologie von HID, die die Antenne direkt mit dem RFID-Chip verbindet und eine kompakte Bauweise ermöglicht.
Schutz für raue industrielle Umgebungen
Das Glasgehäuse schützt die Elektronik vor Feuchtigkeit und chemischen Einflüssen und ermöglicht den Einsatz in anspruchsvollen industriellen Umgebungen.
Dadurch eignen sich die Tags für Anwendungen, bei denen die Identifizierung über lange Betriebszeiten hinweg gewährleistet sein muss, darunter Fertigungs-, Wartungs- und Logistikprozesse.
LF- und HF-RFID-Optionen
HID bietet sowohl LF- als auch HF-RFID-Varianten an, um unterschiedlichen Anwendungsanforderungen gerecht zu werden.
Die verfügbaren Chip- und Speicherkonfigurationen reichen von der einfachen Identifikation bis hin zu Lese-/Schreibspeicheroptionen mit bis zu 2 Kbit. Die Wahl der geeigneten Frequenz, Tag-Größe und des ICs hängt von Faktoren wie der Lesereichweite, dem verfügbaren Platz, den umgebenden Materialien und den Datenanforderungen der jeweiligen Anwendung ab.
Von der Werkzeugverfolgung bis zur Fertigungsautomatisierung
Im Werkzeugmanagement kann ein eingebettetes RFID-Tag Ausgab- und Rückgabeprozesse, Wartungsintervalle, Inspektionen und Kalibrierprotokolle unterstützen.
Bei Maschinen und Industriekomponenten kann RFID die physische Anlage mit Service- und Produktionshistorien verknüpfen. Hersteller können den Transponder zudem bereits während der Produktion integrieren, anstatt die Identifikation erst nachträglich hinzuzufügen.
Mehrwegtransportmittel wie Behälter, Paletten oder Fässer lassen sich während der gesamten Fertigungs- und Logistikprozesse individuell identifizieren, was die Transparenz in Bezug auf Pools wiederverwendbarer Vermögenswerte verbessert.
In automatisierten Produktionsumgebungen können RFID-Lesegeräte mit Tags versehene Werkzeuge, Komponenten oder Werkstückträger an Maschinen und Montagestationen identifizieren. Die RFID-Identität kann dann Softwareprozesse auslösen, das Vorhandensein des richtigen Objekts überprüfen oder den Abschluss eines Produktionsschritts dokumentieren.
Tier- und Veterinäridentifikation
In Glas eingekapselte RFID-Transponder eignen sich zudem hervorragend für Anwendungen zur Tieridentifikation, da ihre kompakte Bauform eine dauerhafte elektronische Identifikation bei minimalem Platzbedarf ermöglicht.
Je nach spezifischer Produktkonfiguration und geltenden Normen können Glas-Tags die Identifizierung von Nutztieren, Haustieren, Versuchstieren oder anderen Tieren unterstützen, die eine dauerhafte individuelle Kennzeichnung erfordern.
Die RFID-Nummer kann mit digitalen Datensätzen verknüpft werden, wie z. B. Informationen zum Besitzer, Zuchtdaten, tierärztlichen Unterlagen, Gesundheitsakten oder Rückverfolgbarkeitsdaten. Auf diese Weise stellt der Transponder während der gesamten Lebensdauer des Tieres eine dauerhafte Verbindung zwischen dem einzelnen Tier und den zugehörigen Daten her.
Identifikation, ausgelegt auf den gesamten Lebenszyklus der Anlage
Der Vorteil von Glas-RFID-Tags liegt in der Kombination aus kompakter Integration und langfristiger, kontaktloser Identifizierung.
Mit LF- und HF-Varianten, verschiedenen Größen und IC-Konfigurationen, Speicheroptionen von bis zu 2 Kbit sowie einer robusten Glasverkapselung bieten HID-Glas-Tags Herstellern und Betreibern eine flexible Möglichkeit, Vermögenswerten – und gegebenenfalls auch Tieren – eine dauerhafte digitale Identität zu verleihen.
Finden Sie den richtigen Glas-Tag für Ihre Anwendung
Ob es um die dauerhafte Identifizierung von Werkzeugen, die Rückverfolgbarkeit von Bauteilen, RTI-Tracking, automatisierte Fertigung oder die Identifizierung von Tieren geht – die richtige RFID-Konfiguration hängt von der Anwendung, der Installationsumgebung und der erforderlichen Leseleistung ab.
HID unterstützt Kunden bei der Auswahl der geeigneten Glass-Tag-Größe, RFID-Frequenz und IC-Konfiguration für ihre Anwendung. Kontaktieren Sie HID, um Ihr Projekt zu besprechen und die am besten geeignete Lösung zu finden.