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Wichtigste Erkenntnisse

  • Überträgt RFID-Daten autonom über LTE ohne lokale Middleware.
  • Zwischenspeicherung verhindert Datenverluste bei Netzausfall.
  • Herstellerunabhängig mit unterstützt mehreren RFID-Technologien.
  • Edge-Computing basiert auf Raspberry Pi 5 mit Python-Middleware.
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Patrick Kochendörfer, Geschäftsführer

Detaillierte Produktinformationen

RFID-Daten direkt vom Lesepunkt zum Backend

Die IDCRAFT CT Connectivity Box ist ein RFID-Edge-Gateway, das die Verbindung zwischen RFID-Lesegeräten und Backend-Anwendungen vereinfacht. Anstatt einen Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk, zusätzliche Server vor Ort oder komplexe Middleware-Installationen zu erfordern, überträgt das Gateway die RFID-Daten eigenständig über LTE.

Die Installation ist unkompliziert: RFID-Lesegerät anschließen, SIM-Karte einlegen und das Gerät einschalten. Die Connectivity Box empfängt jedes RFID-Leseereignis, entfernt doppelte Datensätze, puffert die verarbeiteten Daten lokal und sendet strukturierte JSON-Pakete über HTTPS an die Backend-API des Kunden.

Zuverlässige Datenübertragung mit Offline-Pufferung

Vorübergehende Netzwerkunterbrechungen führen nicht zum Verlust von RFID-Daten. Leseereignisse werden lokal in einer SQLite-Datenbank gespeichert und automatisch erneut übertragen, sobald die LTE-Verbindung wiederhergestellt ist. Der Offline-Puffer ist standardmäßig auf 60 Minuten konfiguriert und kann an die jeweilige Anwendung angepasst werden.

Batch-Uploads erfolgen alle zehn Sekunden, wobei das Zeitfenster für die Deduplizierung, das Upload-Intervall und die Aufbewahrungsdauer ebenfalls konfigurierbar sind. Gesendete Datensätze werden standardmäßig nach drei Tagen gelöscht.

Autostart, automatische Wiederverbindung, Heartbeat-Funktionen und ein LTE-Watchdog gewährleisten einen zuverlässigen 24/7-Betrieb. Nach einem Stromausfall startet die Connectivity Box automatisch neu und setzt die Datenübertragung fort.

Sicherer Fernzugriff und Überwachung

Jede Connectivity Box bleibt über ein privates VPN für Fernwartung, Diagnose und Statusüberprüfungen zugänglich. Das VPN kann entweder selbst gehostet oder von IDCRAFT als Abonnementdienst bereitgestellt werden.

Ein sicheres, schreibgeschütztes Status-Dashboard liefert Informationen zum Betriebszustand des Gateways. Zwei Status-LEDs zeigen die Verbindung zum RFID-Lesegerät und zum Kunden-Backend an. Die Backend-Authentifizierung erfolgt über einen API-Schlüssel, ein Bearer-Token und eine individuelle Geräte-ID.

LTE-, Ethernet- und WLAN-Konnektivität

Das Gateway nutzt LTE Cat 4 für die mobile Datenübertragung und ist für die zukünftige Integration von 5G-Kommunikationsmodulen vorbereitet. Eine vom Kunden bereitgestellte SIM-Karte mit einem Standard-Datentarif ist erforderlich.

Gigabit-Ethernet verbindet das RFID-Lesegerät mit dem Gateway, während 2,4- und 5-GHz-WLAN während der Inbetriebnahme und des Betriebs genutzt werden kann. Eine externe Rundstrahlantenne deckt den Frequenzbereich von 600 bis 6000 MHz ab. Eine GNSS-basierte Geolokalisierung ist auf Anfrage verfügbar.

Herstellerunabhängige RFID-Integration

Die Connectivity Box ist als herstellerunabhängige Plattform für verschiedene RFID-Frequenzen und Lesegerätetypen konzipiert. Derzeit wird das GateSense-UHF-Gate-Lesegerät unterstützt. Die Integration von Chainway-UHF- und RAIN-RFID-Lesegeräten sowie von ACS-HF- und NFC-Geräten ist in Vorbereitung.

Die Kommunikation mit den Lesegeräten erfolgt derzeit über Ethernet unter Verwendung von TCP/IP. USB- und RS232-Schnittstellen befinden sich in der Entwicklung. Kundenspezifische REST-API-Endpunkte können auf Anfrage implementiert werden.

Edge-Computing auf Basis des Raspberry Pi 5

Das Gateway basiert auf einem Raspberry Pi 5 mit 8 GB RAM, optional auch in einer 16-GB-Konfiguration. Es läuft unter dem 64-Bit-Raspberry-Pi-Betriebssystem und nutzt die in Python entwickelte IDCRAFT-Middleware.

Für die lokale Verarbeitung und Zwischenspeicherung stehen mindestens 64 GB microSD-Speicher zur Verfügung. Drei Systemdienste verwalten die Datenverarbeitung, die Kommunikation und die Betriebsverfügbarkeit.

Typische Anwendungsbereiche

Die IDCRAFT CT Connectivity Box eignet sich für RFID-Anwendungen in folgenden Bereichen:

  • Industrie 4.0 und vernetzte Fertigung

  • Textildienstleistungen und industrielle Wäschereien

  • Fahrzeugidentifikation

  • Fernüberwachung von Anwendungen

  • Asset-Tracking

Durch die Kombination aus lokaler Edge-Verarbeitung, mobiler Konnektivität und sicherem Fernzugriff stellt die Connectivity Box eine praktische Verbindung zwischen verteilten RFID-Lesepunkten und cloudbasierten oder unternehmensinternen Backend-Systemen her.

Computer
Raspberry Pi 5, 8 GB RAM (16 GB optional)
Verfügbarer Speicherplatz
microSD ≥ 64 GB
Betriebssystem
Raspberry Pi OS (Linux, 64-Bit)
Middleware
IDCRAFT-Middleware (Python), 3 systemd-Dienste
Mobilfunk
LTE Cat 4 (SIMCom SIM7600G-H, M.2); Trägerplatine für 5G vorbereitet
Antenne
Extern, omnidirektional, 600–6000 MHz
LAN
Gigabit-Ethernet (Lesersegment, statische Adressierung)
WLAN
2,4 / 5 GHz (Inbetriebnahme und Wartung)
Datenprotokoll
HTTPS, JSON REST
Stromversorgung
Intern: 5 V (Computer) + 12 V (Lesegerät); Netzanschluss wird derzeit fertiggestellt
IDCRAFT Connectivity Box – Datenblatt

IDCRAFT Connectivity Box – Datenblatt

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Produktbilder

Die IDCRAFT CT Connectivity Box verarbeitet RFID-Lesedaten direkt am Erfassungspunkt und überträgt sie über LTE sicher an das angebundene Backend. Lokale Datenpufferung, Duplikatfilterung und VPN-Fernzugriff unterstützen einen zuverlässigen Betrieb.
Die IDCRAFT CT Connectivity Box verarbeitet RFID-Lesedaten direkt am Erfassungspunkt und überträgt sie über LTE sicher an das angebundene Backend. Lokale Datenpufferung, Duplikatfilterung und VPN-Fernzugriff unterstützen einen zuverlässigen Betrieb. Bildquelle IDCRAFT GmbH