Wie Michael Zehnpfennig IoT-Ideen in industrielle Realität überführt

  • Veröffentlicht: 23. Juni 2026
  • Lesezeit: 4 min
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Michael Zehnpfennig bei Identiv entwickelt industrielle IoT- und RFID-Produkte für Serienfertigung
Michael Zehnpfennig, Vice President of Engineering bei Identiv, leitet weltweite Teams, die daran arbeiten, RFID- und IoT-Konzepte in skalierbare, serienreife Produkte umzusetzen. Bildquelle: Identiv

Michael Zehnpfennig, Vice President of Engineering bei Identiv, konzentriert sich darauf, aus IoT-Ideen produzierbare Produkte zu entwickeln, die im industriellen Maßstab zuverlässig funktionieren. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in RFID-Einführung, Innovationsmanagement und Fertigung verbindet er technische Entwicklung mit Validierung, Produktionsreife und wirtschaftlichen Anforderungen.

Von der IoT-Idee zum Industrieprodukt

Für Zehnpfennig reicht die technische Machbarkeit allein nicht aus, um ein erfolgreiches Produkt zu schaffen. RFID- und IoT-Konzepte müssen zudem Anforderungen hinsichtlich Leistung, Kosten, Durchsatz, Qualität, Kundennutzen und Herstellbarkeit erfüllen.

Bei Identiv leitet er globale Teams in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Projektmanagement sowie Produktmanagement. Ihre Arbeit untersucht, ob ein Konzept Differenzierung schafft, einen Kundenbedarf erfüllt, durch geistiges Eigentum geschützt werden kann und konsistent in großem Maßstab produziert werden kann.

Vom RFID-Einsatz bis zur Fertigung

Zehnpfennigs berufliche Laufbahn erstreckt sich über die Bereiche Endanwender-Implementierung, Logistik und Fertigung. Nach seinem Physikstudium unterstützte er die Metro Group beim Aufbau und Betrieb eines RFID-Testlabors in der frühen Einführungsphase der Technologie. Später leitete er globale RFID-Innovationsaktivitäten bei DHL, bevor er in produktionsorientierte Funktionen wechselte, unter anderem bei Identiv.

Diese Erfahrungen prägen seine Sichtweise auf die Produktentwicklung. RFID-Systeme müssen über Laborbedingungen hinaus funktionieren, sich in betriebliche Prozesse integrieren lassen und über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg wirtschaftlich rentabel bleiben.

Die Montage mehrerer Komponenten als zentrale Herausforderung

Ein zentraler Schwerpunkt von Zehnpfennigs Arbeit ist die Mehrkomponentenmontage. Da RFID-, NFC-, BLE- und sensorgestützte Produkte immer komplexer werden, gehen die Entwicklungsanforderungen über die herkömmliche Kombination aus IC und Antenne hinaus.

Fortschrittliche Architekturen erfordern unter Umständen mehrere Komponenten, eine strengere Prozesskontrolle, erweiterte Testverfahren sowie Fertigungssysteme, die in der Lage sind, stabile Qualität zu den geforderten Stückkosten zu liefern. Änderungen bei Materialien, Antennendesign, Bauteilplatzierung oder Montageprozessen können sich auf die Leseleistung, die Produktionsausbeute und die langfristige Zuverlässigkeit auswirken.

Identiv treibt Maschinenkonzepte voran und arbeitet mit Ausrüstungspartnern zusammen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Ziel ist es, den Durchsatz zu verbessern, die Herstellungskosten zu senken und komplexere RFID- und IoT-Produktarchitekturen zu unterstützen, während gleichzeitig die Prozesskonsistenz gewahrt bleibt.

Validierung, Risikomanagement und Skalierung

Zehnpfennig legt großen Wert auf eine disziplinierte Produktentwicklung. Forschung, Simulation, Prototypenbau, Tests, Kundenfeedback, Verifizierung, Pilotproduktion, Hochlauf und Fertigungsreife beeinflussen allesamt, ob ein Produkt zuverlässig auf den Markt gebracht werden kann.

Bei Identiv werden Projekte anhand der wirtschaftlichen Rechtfertigung, einer kontrollierten Umsetzung und einer fortlaufenden Überprüfung der technischen Ausrichtung bewertet. Das Risikomanagement ist Teil des Prozesses: Teams identifizieren technische und betriebliche Herausforderungen, bewerten Wahrscheinlichkeit und Auswirkungen und legen Maßnahmen zur Risikominderung fest, bevor Probleme die Produktionsskalierung beeinträchtigen.

Diese Struktur verbindet Forschung und Entwicklung, den operativen Betrieb, das Produktmanagement und das Projektmanagement miteinander. Sie ermöglicht es den Teams, technische Optionen zu prüfen und dabei Produktionsbeschränkungen, Kundenanforderungen und geschäftliche Prioritäten während der gesamten Entwicklung im Blick zu behalten.

Entwicklungsteams für spezialisierte IoT-Produkte

Zehnpfennig betrachtet Führung als eine Aufgabe des Coachings. Verschiedene Spezialisten bringen unterschiedliche Stärken ein, von der Konzeptentwicklung und Forschung bis hin zu Tests, Produktionsüberführung und kundenorientierter Problemlösung.

Bei spezialisierten IoT-Anwendungen müssen sichere Identifikation, fortschrittliche Montage, zuverlässige Leistung und skalierbare Fertigung als miteinander verbundene Entwicklungsaufgaben behandelt werden.

Für Systemintegratoren und Lösungsanbieter spiegelt dies einen breiteren Markttrend wider: Die Differenzierung im RFID- und IoT-Bereich hängt zunehmend davon ab, wie effektiv komplexe Produktarchitekturen validiert, industrialisiert und eingesetzt werden können.

Kontaktieren Sie Identiv

Fortschrittliche RFID- und IoT-Produkte erfordern einen Entwicklungsweg, der Erfindung, Validierung, Fertigung und Anwendungsanforderungen vom ersten Konzept bis zur Produktion im industriellen Maßstab miteinander verbindet.

Kontaktieren Sie Identiv, um RFID-, NFC-, BLE- und sensorgestützte Produktarchitekturen für den industriellen Einsatz zu besprechen.

Lesen Sie mehr unter: https://identiv.com/blog/michael-zehnpfennig-photography-zentangle-and-the-art-of-iot-engineering/


Kontakt- und Firmeninformationen

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Identiv
Kontakt:
Marta Schiferli