Dracula Technologies präsentiert OPV-Harvesting für batteriefreie Smart Labels
Umgebungslicht kann zu einer praktischen Energiequelle für Smart Labels und IoT-Geräte mit geringem Stromverbrauch werden. Im kommenden Think WIoT-Livestream wird Dracula Technologies erläutern, wie die Gewinnung von Energie aus organischer Photovoltaik batterielose BLE-, RFID- und Sensoranwendungen unterstützt, wenn Lichtprofil, Speicherung, Chip und Übertragungsstrategie aufeinander abgestimmt sind.
OPV-Harvesting für Low-Power-IoT
Dracula Technologies nimmt am 17. Juni 2026 am Think WIoT-Livestream „Ultra-Low-Power-Design: Harvesting & Speicherung für Tags & Sensorknoten“ teil. Der Vortrag von Alain Jutant, VP Sales bei Dracula Technologies, ist für 13:30 bis 14:00 Uhr angesetzt und umfasst eine 25-minütige Präsentation, gefolgt von einer 5-minütigen Fragerunde.
Der Vortrag „Ambient Light Harvesting: OPV als Energiequelle für batterielose Smart Labels und IoT“ konzentriert sich auf die organische Photovoltaik-Technologie bei schwachem Licht und ihre Rolle bei der Stromversorgung von Smart Labels und IoT-Funktionen ohne Einwegbatterien.
Die technische Prämisse ist klar: Durch OPV-Harvesting lässt sich der Batteriewechsel reduzieren oder ganz vermeiden, jedoch nur, wenn das verfügbare Licht, der Energiespeicher, die Chipauswahl und das Kommunikationsintervall auf die jeweilige Anwendung abgestimmt sind.
Warum Innenbeleuchtung relevant wird
Viele IoT-Endgeräte werden in Innenräumen betrieben, wo zwar kein direktes Sonnenlicht vorhanden ist, aber Umgebungslicht von LEDs, Leuchtstofflampen oder indirektem Tageslicht. Die OPV-Technologie zielt auf diese Bedingungen bei schwachem Licht ab und wandelt das verfügbare Innenlicht in Energie für Elektronik mit extrem geringem Stromverbrauch um.
Für Smart Labels, BLE-Labels, RFID-bezogene Funktionen und Sensorknoten verschiebt dies die Designfrage. Energy Harvesting ist nicht nur eine Frage der Komponentenauswahl. Es erfordert eine Systembetrachtung: Wie viel Energie steht zur Verfügung, wie wird sie gespeichert, wie oft sendet das Gerät und welche Funktionen bleiben im Rahmen des Leistungsbudgets realistisch?
Vom Batteriewechsel zur Energieautarkie
Die Batteriewartung ist ein großes Hindernis für großflächige Einsätze. Der Austausch von Batterien bei Tausenden von Etiketten oder Sensorknoten verursacht Kosten, logistischen Aufwand und Abfall.
OPV-Harvesting bietet eine Alternative, bei der Energiebedarf und Lichtverhältnisse aufeinander abgestimmt werden können. Dracula Technologies wird zeigen, wie energieautonome Systeme durch die Reduzierung von Einweg-Stromquellen ein reichhaltigeres Kundenerlebnis, Produktinformationen in Echtzeit und nachhaltigere IoT-Implementierungen ermöglichen können.
Zu den relevanten Anwendungsbereichen gehören Logistik, Einzelhandel, Gesundheitswesen und intelligente Verpackungen. In diesen Märkten müssen vernetzte Etiketten dünn, kostengünstig und einfach zu implementieren sein und gleichzeitig Kommunikations- oder Sensor-Funktionen unterstützen.
Design-Grenzen: Puffer, Chips und Timing
Batterielos bedeutet nicht, dass die Energieversorgung keine Einschränkungen kennt. Das Licht in Innenräumen variiert je nach Standort, Installation und Tageszeit. Energiepuffer sind erforderlich, um den Betrieb zu stabilisieren und Leistungsspitzen abzufangen.
Das Kommunikations-Timing ist ebenso wichtig. Ein Etikett, das zu oft sendet, kann sein Energiebudget überschreiten. Ein sorgfältig ausgelegter Arbeitszyklus kann den batterielosen Betrieb ermöglichen.
Für OEMs, Systemintegratoren und Lösungsanbieter lautet die zentrale Erkenntnis: Batterielose IoT-Endpunkte erfordern ein gemeinsames Design über Energiequelle, Speicherung, Elektronik, Firmware und Anwendungsfall hinweg.
Hintergrund des Referenten und des Livestreams
Alain Jutant verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in den Bereichen Sensoren, Halbleiter und elektronische Systeme. Bevor er zu Dracula Technologies kam, hatte er Führungspositionen bei ITEN, Atmel und Unternehmen inne, die in den Bereichen Smart Textiles, Industrietechnik und elektronische Systeme tätig sind.
Der Think WIoT-Livestream umfasst zudem Beiträge der BTRY AG, von EM Microelectronic sowie der RheinMain-Hochschule für angewandte Wissenschaften und Künste. Auf der Agenda stehen Festkörperbatterien für BLE-Etiketten, OPV-Energy-Harvesting, nachhaltige Bluetooth-LE-Skalierung, Ambient IoT und chiplose RFID als alternative Identifikationsarchitektur.
Registrieren Sie sich für den Livestream
Der Vortrag von Dracula Technologies ist besonders relevant für OEMs, Etikettenentwickler, Systemintegratoren und Lösungsanbieter, die in den Bereichen Smart Packaging, Einzelhandel, Gesundheitswesen, Logistik und wartungsarme IoT-Endpunkte tätig sind.
Registrieren Sie sich hier für den kostenlosen Think WIoT-Livestream: https://wiot-group.com/think/en/livestreams/think-wiot-livestream-harvesting-storage-for-tags-sensor-nodes/