HID IQ On-Metal Labels
Kleine, dünne, selbstklebende NFC- oder RAIN-UHF-Tags für metallische Gegenstände, die sich einfach abziehen und aufkleben lassen.
HID
Bildquelle HID
Bei einem großen US-amerikanischen Finanzinstitut mussten Mitarbeiter ihre Laptops früher am Eingang manuell über die Seriennummer prüfen lassen. Obwohl die Mitarbeiteridentifikation bereits über RFID-Zutrittskarten automatisiert war, blieb das Laptop-Tracking ein separater manueller Prozess.
HID erweiterte die RFID-Identifikation deshalb auf die Geräte selbst. Jeder Laptop wurde mit einem passiven HID IQ OM On-Metal Label auf Basis von RAIN UHF RFID versehen. RFID-Reader an den Sicherheitskontrollpunkten erfassen die gekennzeichneten Laptops beim Betreten oder Verlassen des Gebäudes automatisch.
Laptops enthalten metallische und elektronische Komponenten, die die Leistung konventioneller RFID-Tags beeinträchtigen können. Das Finanzinstitut testete deshalb verschiedene On-Metal-UHF-RFID-Tags und entschied sich für das HID IQ OM Label.
Laut HID erreichte die Lösung in den Tests des Instituts eine Leserate von 100 Prozent, auch wenn sich die Laptops in Aktentaschen oder Taschen befanden. Dieser Wert gilt für die dokumentierte Implementierung und ist keine allgemeine Leistungszusage für jede RFID-Installation.
Das Finanzinstitut entwickelte eine interne Datenbank, die jeden Laptop seinem Nutzer zuordnet. Wird ein getaggter Laptop am Reader erkannt, ruft das System den zugehörigen Datensatz auf und zeigt das Foto des Mitarbeiters an. Das Sicherheitspersonal kann so prüfen, ob Gerät und Person zusammengehören.
Während der Einführung konnten Laptops laut HID in weniger als fünf Sekunden identifiziert und sicherheitsgeprüft werden.
Zusätzliche Sicherheit entsteht durch den Abgleich der Laptopbewegungen mit dem bestehenden RFID-Zutrittskontrollsystem. Das System vergleicht, wann ein Laptop und wann der zugeordnete Mitarbeiter das Gebäude betreten oder verlassen. Stimmen die Ereignisse nicht überein, kann eine Warnmeldung ausgelöst werden.
Damit werden zwei Informationen zusammengeführt: Wer betritt oder verlässt das Gebäude und welcher Laptop wird gleichzeitig mitgeführt?
Die Lösung ersetzt die bestehende Zutrittskontrolle nicht, sondern ergänzt sie um automatisierte Asset-Identifikation. Der Anwendungsfall zeigt, wie passive RAIN RFID in Finanzinstituten hochwertige ICT-Assets an definierten Kontrollpunkten zuverlässig erfassen und mit der Identität des jeweiligen Mitarbeiters verknüpfen kann.